Förderverein Kulturstadt Potsdam

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Der Förderverein Kulturstadt Potsdam (kurz Kulturstadtverein und offiziell „Kulturstadt Potsdam e.V.“ genannt) verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke zur Förderung von Kunst und Kultur in Potsdam. Neben anderen Projekten hat der Verein das PotsdamWiki gestartet und trägt dafür auch die Verantwortung.

Geschichte

Der Förderverein wurde am 18. November 2003 als „Kulturhauptstadt Potsdam e.V.“ gegründet, mit dem Ziel die Bewerbung von Potsdam als Kulturhauptstadt Europas 2010 zu unterstützen. Als im Jahr 2005 die Entscheidung für die Stadt Essen gefallen ist, wurde in der Mitgliederversammlung vom 23. März 2006 der Verein neu ausgerichtet und in „Kulturstadt Potsdam e.V.“ umbenannt.

Am 23. Januar 2006 wurde das Projekt PotsdamWiki gestartet.

Im Jahr 2007 wurde das Projekt Ost-West-Gespräche Potsdam gestartet.

Ziele

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung durch die Förderung von Kunst und Kultur. Dabei wird die Profilierung von Potsdam als Kulturstadt mit europäischer Geltung unterstützt und die Bevölkerung dafür begeistert, mit eigenen Aktivitäten das kulturelle Leben in der Stadt zu bereichern und die Beziehungen zu unseren europäischen Nachbarn zu entwickeln. Dazu arbeitet der Verein mit den Kulturträgern der Stadt zusammen und verwirklicht eigene Projekte. Diese sollen die Vielschichtigkeit von Kultur erfahrbar machen, die das gesamte gesellschaftliche Leben umfasst und sich in Bildung, Kunst, Wissenschaft und Sport ausdrückt. Die Jugendarbeit bildet dabei einen Schwerpunkt.

Projekte

Mit seinen Projekten trägt der Verein dazu bei, das Gesamtkunstwerk Potsdam und die Potsdamer Kulturlandschaft erlebbar zu machen. Die Projekte sollen die Geschichte der Stadt mit der Gegenwart und der Zukunft in Beziehung bringen. Die Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, das Kulturerleben der Bürger von Potsdam und ihrer Gäste zu stärken.

Willkommen in Potsdam

Pro Monat ziehen rund 150 Menschen nach Potsdam. Der Verein bietet den Neubürgern ein Gespräch im kleinen Kreis an. Jeden 1. Mittwoch im Monat um 19 Uhr ist ein Begrüßungsabend in der Gaststätte Zum Fliegenden Holländer, in der Benkertstraße Nummer 5. Es ist ein gegenseitiges Kennenlernen, Plaudern, Kontakte knüpfen und die Gelegenheit, Fragen loszuwerden.

Potsdamer im Gespräch

Ost- und Westdeutsche reden viel zu viel übereinander und zu wenig miteinander. Im Kulturstadt Potsdam e.V. gab es im Jahr 2007 erstmals Gesprächsrunden, in denen sich Alteingesessene und Neu-Potsdamer gegenseitig von ihrem Leben in Ost und West berichteten. Inzwischen hat sich daraus eine öffentliche Gesprächsreihe „Potsdamer im Gespräch" entwickelt.

Kultur zum Anfassen

Kultur zum Anfassen ist eine Veranstaltungsreihe von und für die Mitglieder des Kulturstadtvereins. Alle zwei Monate lädt ein Vereinsmitglied an einen Ort ein, der ihm besonders am Herzen liegt und der (noch) ein Geheimtipp ist. Bei den Veranstaltungen haben Vereinsmitglieder die Gelegenheit hinter die Kulissen des Kulturbetriebes zu schauen. Sie besuchen öffentlich nur schwer zugängliche Orte oder führen Hintergrundgespräche mit Schauspielern und Künstern.

PotsdamWiki

Das PotsdamWiki ist das Online-Lexikon über die Stadt Potsdam. Die Datenbank für das auf dem MediaWiki basierende Lexikon, wurde im Jahr 2006 eingerichtet. Im November 2010 wurde erstmals in der Medienwerkstatt Potsdam eine Wiki-Werkstatt veranstaltet, bei der Interessierte sich in die Arbeit am PotsdamWiki einführen lassen konnten. Im März 2013 umfaßte das Wiki mehr als 1.550 Artikel und verzeichnete bis dahin über zehn Millionen Seitenaufrufe.

Mitglieder

Die Mitglieder vom Förderverein Kulturstadt Potsdam üben die verschiedensten Berufe aus. Der Verein hat junge Mitglieder und jung gebliebene. Alteingesessene und Zugezogene, Potsdamer und Freunde der Stadt. Mitmachen kann jeder, wichtig ist nur Begeisterung und der Spaß an der Sache. Gute Ideen und tatkräftige Mitarbeit sind natürlich besonders willkommen. Die Vereinsarbeit wird ausschließlich ehrenamtlich geleistet.

Weblinks

Quellen