Fortuna Babelsberg

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Der Rasenplatz von Fortuna, Juli 2012

Der Verein Fortuna Babelsberg - "Der Fußballverein vom Stern" - ist der Sportklub des Wohngebietes Am Stern und ein reiner Fußballverein. Das Vereinsleben findet auf bzw. am Sportplatz statt, der sich in der Ziolkowskistraße in Potsdam, befindet. Er besteht aus einem Rasenplatz mit 400-Meter-Laufbahn und Sprunggrube sowie einen Kunstrasenplatz. Der Verein hat 360 Mitglieder (Stand 2009) und ist in 3 Männer-, 3 Senioren-, einer Volkssport- und 11 Nachwuchsmannschaften sowie einer D- Juniorinnenmannschaft untergliedert.

Geschichte

Der Verein wurde im Jahr 1905 als FC Fortuna 05 Nowawes gegründet. Am 15. Februar 1919 fusionierte die Fortuna mit dem ebenfalls in Nowawes beheimateten Verein „SC Jugendkraft 1903“ zum „SV Nowawes 03“, dem heutigen Sportverein Babelsberg 03. 1946 wurde der Verein als SG Babelsberg aus ehemaligen Aktiven von Nulldrei und dem ehemaligen Konkurrenten „Eintracht Babelsberg“ (ehemals Concordia Nowawes) neu gegründet. Drei Jahre später schlossen sich die Vereinsmitglieder der Betriebssportgemeinschaft BSG „Märkische Volksstimme“ Babelsberg an. Mir dem Aufstieg in der Saison 1949/50 in die höchsten Spielklasse der DDR-Oberliga, nannte sich der Verein in "Rotation" um.

Mit der Gründung von sportliche Leistungszentren entstand 1961 der „SC Potsdam“. Für die Fußballsektion wurden die besten Fußballer von "Rotation" zum SC Potsdam "delegiert". Diese übernahmen den Platz in der Oberliga ein, während Rotation in die 2. Liga abgeschoben wurde. Als die Fußball 5 Jahre später aus den Sportklubs wieder heraus gelöst wurden, lehnte Rotation die Übernahme "seiner" Spieler ab. Diese gingen dann zum Konkurrenten, der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Motor Babelsberg. 1969 wechselte der Trägerbetrieb (Hauptsponsor) des Vereins. Nicht mehr die Bezirkszeitung Märkische Volksstimme, sondern die DEFA bezuschußte nun den Klub. Also strich der Verein die Ratationsmaschine aus seinen Namen und nannte sich nun BSG DEFA.

Seit dem Aderlaß von 1961 ging es sportlich mit Rotation bergab. Der Tiefpunkt wurde 1984 mit dem Abstieg in die Kreisklasse erreicht. Erst zwei Jahre später, mit dem Zwangsumzug vom Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg zum Sportplatz Am Stern, ging es mit dem Verein wieder aufwärts. Es gelang sofort der Aufstieg in die Beziksliga.

Nach der Wende löste sich die Fußballabteilung von der BSG DEFA und spielte unter ihrem ursprünglichen Namen als Fortuna Babelsberg. Sportlich ging es, trotz klammer Kassen, aufwärts. 1994 gelang sogar der Aufstieg in höchste Spielklasse Brandenburgs, der Verbandsliga. Hier spielte die Fortuna ganze 5 Jahre. Seither kam der Verein nicht mehr über die Landesliga hinaus.

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