Kellertor
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Das Kellertor in der Innenstadt von Potsdam war die östliche Begrenzung des Stadtkanals. Es befand sich in unmittelbarer Nähe der Einmündung Am Kanal und Große Fischerstraße.
Das Tor gehörte zur Stadtmauer und war dem entsprechend auch mit einem Zollhaus (rechte Seite von der Stadt aus) versehen. Bei dieser Absperrung der Havel vom Stadtkanal ging es aber nicht um das Verhindern von Desertationen der Potsdamer Soldaten (siehe dazu Stadtmauer), sondern vorranig um das Eintreiben von Gebühren für die Ein- und Ausfuhr von Waren.
Das Kellertor wurde nach dem kurfürstlichen Weinkeller benannt, der sich in unmittelbarer Nähe (in der Großen Fischerstraße, unweit der Heilig-Geist-Kirche) befand.
Das Kellertor wurde bei dem allierten Luftangriff in der Nacht von Potsdam zerstört. Ein Wiederaufbau des Tores war nicht erwägt worden, da die eigentliche Funktion des Kellertores (Eintreiben von Zollgebühren) seit längerer Zeit gegenstandslos geworden war.
Nach dem Kellertor wurde auch die nahe gelegene Kellertorbrücke benannt.

