Meteorologisches Observatorium

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Das ehemalige Meteorologische Observatorium in Potsdam des Deutschen Wetterdienstes gehört heute zum Institut für Klimafolgenforschung. Das dreigeschossige Gebäude hat eine Ballustrade auf dem Dach und an der Südseite einen 32 Meter hohen Turm, auf dem sich eine Messplattform befindet. Das Gebäude aus gelbem Backstein ist durch Bänder gegliedert.

Vor dem Haus steht eine moderne Bronzeplastik. Sie zeigt den ehemaligen Direktor des Meteorologischen Observatoriums Reinhard Süring. Dieser hatte zusammen mit seinem Kollegen Artur Berson 1901 mit einem Ballon mit 10.800 Metern einen Höhenrekord aufgestellt.

Neben dem ehemaligen Meterologischen Observatorium befindet sich ein eingezäuntes Messfeld für die Wetterdaten. So werden zum Beispiel Erdbodentemperaturen in zehn Tiefen von zwei Zentimetern bis 12 Metern gemessen. Die Besonderheit ist, dass die Messungen immer noch per Hand erfolgen. Im Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Telegrafenberg wird seit Inbetriebnahme der Säkularstation am 1. Januar 1893 ununterbrochen alles gemessen, was für die Klimaforschung eine Rolle spielt. Temperatur, Niederschlagsmenge, Sichtweite, Windstärke. Diese Messreihe ist zwar nicht genauer als eine moderne Computermessung mit elektronischen Fühlern. Aber, von Anbeginn an wirken hier die gleichen Störgrößen. Für den Deutschen Wetterdienst ist dieses Argument zu schwach, um die Messreihe fortzusetzen. Er trennte sich von den sechs Mitarbeitern, die im Wechsel rund um die Uhr die Instrumente ablesen. Um sie dennoch zu erhalten, ist eine Stiftung, benannt nach Reinhard Süring, ins Leben gerufen worden.

Der Deutsche Wetterdienst hat sich nicht gänzlich aus Potsdam verabschiedet, sondern unterhält in der Templiner Vorstadt, Michendorfer Chaussee 23 eine Niederlassung.

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