Nuthestraße (Babelsberg)

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ehem. Verlauf der Nuthestraße und des Waisenfriedhofs
Südlicher Teil der Nuthestraße, Frühjahr 2011

Die Nuthestraße befand sich im Potsdamer Stadtteil Babelsberg. Von ihr ist nur noch der nördliche Teil vorhanden, der die Mühlenstraße mit dem Mühlentor (Pförtnerhaus III) verbindet. Der mittlere und südliche Teil der Straße, der in die Straße Alt Nowawes mündete, ist nicht mehr vorhanden. Diese Verbindung übernahm ein neu angelegter Ersatzweg.

Der Name der Straße leitet sich von dem Fluß Nuthe ab.

Geschichte

Der einstige Weg ist bereits auf einer Karte aus dem Jahr 1683 von Samuel Suchodoletz eingezeichnet. Dort wird er als Drift bezeichnet. Im Laufe der Jahre wurde der Weg befestigt, aber kaum bebaut.

Die Straße führte ursprünglich als Verlängerung der ehemaligen Lindenstraße weiter nach Westen. Nach knapp 200 Metern knickte die Straße nach Norden ab und führte zum späteren Park Babelsberg (siehe Karte, schwarz gekennzeichnet). An den Schenkeln der Straße lag der Nowaweser Waisenfriedhof (siehe Karte, grün gekennzeichnet), auf dem ursprünglich nur die Zöglinge des Großen Militärwaisenhauses bestattet wurden. Erst später wurden die Nowaweser und Babelsberger dort beerdigt.

Mit dem Bau der Nuthe-Schnellstraße in den 1970er wurden Nuthestraße und Friedhof teilweise überbaut. Für die Verbindung Mühlenstraße mit Alt Nowawes wurde ein neuer, namenloser, Weg angelegt. Von der alten Nuthestraße ist nur der nördliche Teil erhalten geblieben. Und dieser Teil wird fälschlicherweise als Am Babelsberger Park bezeichnet. Doch diese Straße beginnt erst am Mühlentor, als Abzweig der Nuthestraße.

Quellen