Palast Barberini
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Der ehemalige Palast Barberini, auch „Palais Barberini“ oder „Barberinipalast“ genannt, stand bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in der Innenstadt von Potsdam, in der Humboldtstraße Nummer 5-6, am Alten Markt mit der Rückseite zur Alten Fahrt, neben dem ehemaligen Palast-Hotel.
Geschichte
Der Palast Barberini gehörte neben dem Alten Rathaus, dem Palast-Hotel, der Sankt-Nikolai-Kirche und dem Stadtschloss zu den schönsten Gebäuden um den Alten Markt. Der Palast Barberini befand sich an der Südseite des Platzes, in der Humboldtstraße 5-6. Er wurde im Jahr 1771 von Paul von Gontard errichtet. Vorbild bildete der gleichnamige Platz in Rom. Es ist Legende, dass Friedrich II. das Gebäude nach der schönen Tänzerin Barberina benannte, in die er sich verliebt haben sollte.
Der Palast Barberini diente seit der Zeit Friedrich Wilhelm IV. als Heim für die Vereine der Kunst und Wissenschaft.
Der Grieben-Verlag vermerkte im Gebäude städtische Amtsräume, eine Jugendherberge, die Volksbücherei, im Seitenflügel das Städtische Verkehrsamt sowie im Mittelbau das Potsdamer Heimatmuseum.
Der Palast Barberini wurde am 14.04.1945, in der Nacht von Potsdam, völlig zerstört.
Ab dem Jahr 2009 soll, nach Plänen der Potsdamer Bauverwaltung, der Palast Barberini zusammen mit dem Stadtschloss wieder aufgebaut werden. (Quelle: PamS)
Quellen
- Grieben – Ausgabe 10/1939
- Potsdam am Sonntag (PamS) – Ausgabe vom 14. Dezember 2008, Seite 4
Weblinks
- Palast Barberini – Artikel bei der Wikipedia

