Park Charlottenhof

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Park und Schloss Charlottenhof, Mitte 2007
Sommergarten von Schloss Charlottenhof, Mitte 2006

Der Park Charlottenhof in Potsdam ist ein Teil der Parkanlage von Sanssouci. Am südlichen Punkt des Hauptweges befindet sich das klassizistische weiße Gebäude von Schloss Charlottenhof, welches auch den architektonischen Mittelpunkt dieser Landschaftskomposition bildet.

Den Übergang vom alten zum jüngeren Park markiert der asphaltierte Ökonomieweg. In dem Park befinden sich auch eine Fasanerie, die Römischen Bäder und eine ehemalige Meierei. Gartenarchitektonische Besonderheiten sind ein kunstvoller Blumengarten, der sogenannte „Dichterhain“ – welche sich zu beiden Seiten des Schlosses befinden – das Hippodrom mit seinen Ruhebänken Stibadium und Exedra, sowie der Maschinenteich, in dessen Mitte sich eine Insel mit einer Germanicus-Statue darauf befindet.

Der Park ist geprägt durch weite Rasenflächen, lockere Baumgruppen und einem als künstlicher See angelegter Maschinenteich (der ehemalige Karpfenteich).

Auf einer Achse quer zum Hauptweg sind der regelmäßige Rosengarten, der „Dichterhain“, der ehemalige Karpfenteich und die „Skluptur der Ildefonso-Gruppe“ angeordnet.

Geschichte

Der Park Charlottenhof ist die erste vollständige Neuschöpfung von Peter Joseph Lenné in der Potsdamer Gartenlandschaft. Der Park liegt südlich von Schloss Sanssouci. Im Jahr 1825 begann Friedrich Wilhelm IV. die Umgestaltung des Areals zusammen mit seinem Architekten Karl Friedrich Schinkel und seinem Landschaftsplaner Lenné. Viele Ideen kamen hierfür auch vom König selbst.

Im Jahr 1826 wurde der Park Charlottenhof der Parkanlage von Sanssouci hinzugefügt.

Ab dem Jahr 1836 entstand westlich vom Schlossgebäude das Hippodrom, welches von einem Wäldchen umgeben ist. Im Jahr 1840 wurde dahinter eine Fasanerie nach Plänen von Friedrich Ludwig Persius angelegt. Das Gelände um die Fasanerie bekam durch Lenné einen waldartigen Charakter. Die Wege in diesem Bereich eignen sich für ruhige und besinnliche Spaziergänge.

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