Park Sanssouci

Aus PotsdamWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Das Schloß mit der Großen Fontäne, im Sommer 2008

Der Park Sanssouci (vom französischen: „sans souci“ für „sorgenfrei“) befindet sich im westlichen Teil der Landeshauptstadt Potsdam zwischen der Brandenburger und der Jägervorstadt.

Er ist der bekannteste Park von Potsdam, dessen Mittelpunkt – im Sinne der gesamten Park-Gestaltung – das Schloß Sanssouci bildet. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von fast 300 Hektar und ist mit fast 70 Kilometer Wegelänge die größte Park Anlage im Land Brandenburg.

Geschichte

Terrasse und Lustgarten, um 1750

Im frühen 19. Jahrhundert wurde das Gebiet nach den Entwürfen des Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné erweitert und im Sinne eines Landschaftsparks umgestaltet. Bis zu Kaiser Wilhelm II. hat beinahe jeder Monarch seine Spuren in Sanssouci hinterlassen, wodurch der Garten zu einer einzigartigen Komposition „herangewachsen“ ist und jährlich über eine Million Besucher anzieht.

Im Jahr 1990 wurde der Park – so wie viele andere Teile von Potsdams historischem Vermächtnis – von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Und etwa vier Jahre später übernahm die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg die Verwaltung der Park-Anlage.

Abgrenzung

Der Park Sanssouci wird durch die Brandenburger Vorstadt, Potsdam-West, den Wildpark, das Neues Palais, Eiche, Bornstedt, durch den Ruinenberg und durch die Jägervorstadt begrenzt. Dabei umschließt der Park das Schloß Charlottenhof mit seinen dazugehörigen Park.

Weitere Details

Der Park hat eine Fläche von fast 300 Hektar. Den Mittelpunkt – im Sinne der gesamten Park-Gestaltung – bildet das Schloß Sanssouci. Und der Haupteingang ist das Grüne Gitter, welches sich an der Friedenskirche und nahe dem Luisenplatz befindet.

Weitere Bilder

Siehe auch

Weblinks

Quellen