Pfingstberg
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Der Pfingstberg ist 76 Meter hoch und befindet sich in der Potsdamer Nauener Vorstadt, nahe dem Kapellenberg und der Kolonie Alexandrowka.
Geschichte
Als sich der Berg 1817 im königlichem Besitz befand, wurde der damals noch Judenberg genannte Hügel, zum Pfingstberg umbenannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel das Schloss und der Park verwilderte. Seit Ende der 1980er Jahre bemüht sich ein Verein um die Wiederherstellung der Anlage. Mit der Unterstützung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und durch Spenden konnten Schloss und Garten bis zum Jahr 2003 weitgehend rekonstruiert werden.
Seit dem Jahr 1999 gehört das Bau-Ensemble auf dem Pfingstberg, sowie auch die nebenan liegende Russische Holzbausiedlung Alexandrowka zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Weitere Details
Der Ausblick vom Pfingstberg ist sehr malerisch und reicht teilweise bis nach Berlin-Wannsee. Der Blick schweift über Potsdams Parklandschaften und die Havelseen. Die verschiedenen Sichtachsen zeigen die preussischen Schlösser und Herrensitze sowie auch einige moderne Bauten Berlins am östlichen Horizont.
Auf dem Pfingstberg befindet sich neben dem Belvedere auch der Pomona-Tempel. Die Parkanlage wurde von Lenné konzipiert.

