Sowjetischer Soldatenfriedhof am Bassinplatz

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Der Friedhof, im Mai 2009

Der Sowjetische Soldatenfriedhof am Bassinplatz mit seinem Sowjetischen Ehrenmal befindet sich nahe der Sankt-Peter-und-Paul-Kirche in der Potsdamer Innenstadt. Der Friedhof genießt aufgrund internationaler Abkommen und des Kriegsgräbergesetzes einen Schutzstatus.

Geschichte

Teilansicht des Gräberfeldes, im Mai 2009

Der Friedhof diente seit dem Jahr 1945 der Beisetzung sowjetischer Soldaten und wurde im Jahr 1949 in seiner heute noch existierenden Form auf den damaligen Bassinplatz angelegt.

In der Mitte wurde hier ein Ehrenmal errichtet, welches aus einem Obelisk besteht, der auf einem massiven Podest aufgestellt wurde. Desweiteren befinden sich auf dem Ehrenmal überlebensgroße Bronzeplastiken, die einen Marine-Infanteristen, einen Panzerfahrer, einen Flieger und einen Wachposten darstellen. Für das Mahnmal wurde die Gloriette abgerissen, die 1739 für Friedrich II. als holländisches Tabakhäuschen auf einer kleinen Insel inmitten des Bassins angelegt worden war.

Weitere Details

Auf dem Fridhof wurden 680 Soldaten und Offiziere der Roten Armee in 291 Einzel- und 18 Massengräbern bestattet. Diese waren in den letzten Kriegstagen in den Kämpfen um Potsdam gefallen.

Das Ehrenmal besteht aus einem Sandsteinobelisk. Die Tafeln und Figuren wurden aus aus Kupfer und Bronze gefertigt. Verantwortlicher Künstler war der Bildhauer Prof. Brahms aus Drewitz (Bildhauer)

Außer diesem Ehrenfriedhof befindet sich noch ein weiterer in der Michendorfer Chaussee. Zudem sind 70 sowjetische Kriegsgefangene auf dem Neuen Friedhof in Potsdam beigesetzt.

Weitere Bilder

Quellen