Steuben-Denkmal

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Steuben-Denkmal und das Hotel „Zum Einsiedler“, um 1940

Friedrich Wilhelm August von Steuben wirkte als Organisator des amerikanischen Heeres im Unabhängigkeitskrieg der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Jahr 1911 schenkte der Kongreß der USA dem Deutschen Kaiser Wilhelm II. und dem deutschen Volk als „Wahrzeichen ununterbrochener Freundschaft“ das vom Bildhauer Jäger geschaffene Denkmal. Am 02.11.1911 wurde das Denkmal im Kommandantur-Garten gegenüber der Kommandantur in der Schloßstraße in der Innenstadt von Potsdam aufgestellt.

In der Nacht von Potsdam (am 14.04.1945) ist das Denkmal durch den Luftdruck detonierender Bomben vom Sockel gestürzt. Anschliessend wurde es auf dem Bauhof der ehemaligen Kaserne des I.R.9 in der damaligen Priesterstraße eingelagert und einige Zeit später eingeschmolzen.

Das zerstörte Denkmal wurde einige Jahre nach der Wiedervereinigung wieder hergestellt und befindet sich heute mit leicht verändertem Sockel hinter dem damaligen Marstall mit Blickrichtung zum Neuen Markt.

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