Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Aus PotsdamWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (kurz SPSG, vollständiger Name „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“) hat ihr Besucherzentrum in der Straße An der Orangerie Nummer 1, nahe der Historischen Mühle. Die Stiftung wurde nach der Wende eingerichtet und ist unter anderem zuständig für die Verwaltung, die Pflege und den Erhalt der historischen Park- und Schloßanlagen in und um Potsdam.

Geschichte

Die Stiftung geht aus der „Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten“ hervor, welche nach dem Ende der preußischen Monarchie und im Zuge der Vermögensauseinandersetzung zwischen dem preußischen Staat und den Hohenzollern am 1. April 1927 gegründet wurde.

Im Jahr 1947 – nach dem Zweiten Weltkrieg und mit dem Ende von Preußen – wurde auch die Schlösserverwaltung aufgelöst und ihre Park und Schloßanlangen auf die deutschen Länder übertragen.

Nach dem Jahr 1949 – mit der deutschen Teilung und dem Bau der Berliner Mauer – wurde die „Staatliche Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci“ als Schlösserverwaltung eingerichtet, welche bis zur Wende bestand.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Stiftung mit dem Staatsvertrag vom 23. August 1994 zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg als Stiftung des öffentlichen Rechts eingerichtet. Am 1. Januar 1995 trat der Vertrag, mit der Einrichtung der „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“ in Kraft. Dabei wurde das Eigentum an den Parks und Schlössern auch deswegen an die Stiftung übertragen, damit diese wieder „gepflegt, bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht“ werden.

Weitere Details

Die Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts. Die vertretungsberechtigte Person ist Professor Doktor Hartmut Dorgerloh (Stand: Juni 2009). Die zuständige Aufsichtsbehörde ist das „Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg“ (MIZ).

Weblinks

Quellen