Teufelsgrabenbrücke

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Die Teufelsbrücke, im Frühjahr 2009

Die Teufelsgrabenbrücke, umgangssprachlich auch kurz Teufelsbrücke genannt, ist ein fünfbogiger Steinviadukt im Stadtteil Potsdam-Bornstedt, der über den Bornstedter Durchstich führt. Die Brücke ist ein Teil vom Park Sanssouci, steht nahe der Amundsenstraße und verbindet dort – als Fußgängerbrücke – die Eichenallee mit der Lendelallee, nördlich vom Belvedere auf dem Klausberg. Sie wurde – so wie auch Teufelsbrücke im Park Klein Glienicke – nach Plänen von Ludwig Persius errichtet.

Geschichte

Die Teufelsbrücke, im Herbst 2006

Die Teufelsbrücke überspannt den Bornstedter Durchstich, auch Teufelsgraben genannt, der ein Abflußgraben des Bornstedter Sees war. Diesen ließ König Friedrich II. während seiner Regierungszeit anlegen, um das Hochwasser des Bornstedter Sees in das Golmer Luch zu leiten. Im Jahr 1891 wurde auf Beschluss der kaiserlichen Hofkammer der Graben vom See bis unterhalb des Schloß Lindstedt in Tonrohre gelegt.

Die etwa acht Meter hohe Brücke wurde auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm IV. vom Architekt Ludwig Persius im Stil eines altrömischen Aquädukts geplant und im Jahr 1843 fertiggestellt. Als Baumaterial diente Rüdersdorfer Kalkstein. Die ursprüngliche Bestimmung der Teufelsbrücke war, Soldaten nach Manövern den Weg über den Graben zurück zum Truppenübungsplatz Bornstedter Feld zu erleichtern.

Weblinks

Quellen