Allee nach Pannenberg

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Die Allee gen Pannenberg, später als Allee nach Pannenberg bezeichnet, wurde im Zuge einer Weisung von Kurfürst Friedrich Wilhelm I. errichtet. Er wollte Potsdam mit umliegenden Orten und Ortschaften mit Hilfe von Alleen verbinden. So entstand neben der Allee gen Pannenberg auch die Jägerallee und die Allee nach Glienicke. Den ungefähren Verlauf der Allee gen Pannenberg erkennen wir in der heutigen Breiten Straße, Feuerbachstraße und dem westlichen Teil der Lennéstraße. Hier endet die einstige Allee durch die Anlegung des Parks von Sanssouci. Die Neustädter Havelbucht, die damals weit aus größer war, unterbrach den Verlauf der Allee. Auf dem „Plan der Umgebung Potsdams um 1680“ von de Suchodoletz ist eine Brücke über die Bucht eingezeichnet. Auf späteren Karten - ab Mitte des 18. Jahrhunderts fehlt diese Brücke. Sie wurde sicherlich nicht repariert und letztendlich entfernt, da einerseits die direkte Verbindung nach Eiche durch den Park Sanssouci nicht mehr gegeben war und andererseits die Breite Straße durch den Bau der Stadtmauer am Neustädter Tor endete.

Verantwortlich für den Bau der Allee war der Hofgärtner des Kurfürsen Dirk van Langelaer. Er baute die fünf Kilometer lange Allee, die vom Stadtschloß bis zum Pannenberg (heute Ehrenpfortenberg) reichte. Die Allee wurde beidseitig mit Eichen bepflanzt.


Quellen

  • „Potsdam-Lexikon, Stadtgeschichte von A bis Z“ – Verlag für Berlin-Brandenburg; 2010; ISBN 978-3-942476-03-4
  • „Plan der Umgebung Potsdams um 1680“, Samuel de Suchodoletz, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz; 1685