Alter Friedhof: Unterschied zwischen den Versionen

Aus PotsdamWiki
Wechseln zu:Navigation, Suche
K
(Quellen eingepflegt)
Zeile 27: Zeile 27:
 
* Robert Friedrich Helmert – der Direktor des Geodätischen Instituts (Qu 13a, Reihe 12, Nr. 22)
 
* Robert Friedrich Helmert – der Direktor des Geodätischen Instituts (Qu 13a, Reihe 12, Nr. 22)
 
   
 
   
 +
== Quellen ==
 +
 +
* „Potsdam und Umgebung“ – Autor: Christiane Theiselmann; Verlag: DuMont, Köln; 2. Auflage, 1996; ISBN 3770131290 (ISBN-10); ISBN 9783770131297 (ISBN-13)
 +
* „Potsdam-Lexikon, Stadtgeschichte von A bis Z“, Götzmann, Jutta; Wernicke, Thomas; Winkler, Kurt (Hrsg.); Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin, 2010, S. 219f; ISBN 978-3-942476-03-4.
 
[[Kategorie:Friedhöfe]]
 
[[Kategorie:Friedhöfe]]
 
[[Kategorie:Teltower Vorstadt]]
 
[[Kategorie:Teltower Vorstadt]]

Version vom 13. Dezember 2012, 11:16 Uhr

Denkmal für Eleonore Prochaska; Februar 2009

Der Alte Friedhof wurde 1796 im Potsdamer Stadtteil Teltower Vorstadt angelegt. Ursache hierfür war die Schließung des Friedhofes vor dem Nauener Tor. Diese Schließung erfolgte spontan durch Friedrich Wilhelm III. und der Magistrat stand vor der Aufgabe, kurzfristig ein größeres Grundstück bereitstellen zu müssen. Schließlich wurde der Alte Friedhof auf einem Stück Exerzierplatz, einem Stück Amtsacker und der Gärtnerisch-Landschaftlichen Musterwirtschaft des Kabinettsrates von Beyer eröffnet. Insgesamt stand so ein 9,5 Hektar großes Gelände zur Verfügung. Einzige Baumaßnahme zur Eröffnung war ein heute nicht mehr existierendes Torgebäude. Die Friedhofsmauer wurde aus den Steinen der 1795 abgebrannten Nikolaikirche 1797 fertiggestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte auch die Überführung der Erbbegräbnisse vom Friedhof vor dem Nauener Tor. Seinen Namen bekam der Friedhof 1867, als er zu klein wurde und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein neues Gräberfeld eröffnet wurde.

Heute säumen Alter und Neuer Friedhof die Heinrich-Mann-Allee.

1851 erhielt der Alte Friedhof eine spätklassizistische Trauerhalle mit Kapelle. Das Gebäude wurde von Ferdinand von Arnim entworfen. Das Relief im Giebel stellt eine Grablegung dar. Das Werk stammt aus der Werkstatt von Friedrich Wilhelm Koch und ist aus Terrakotta. Diese Trauerhalle verfügte, wie damals bei vielen Leichenhäusern üblich, über eine Anlage zur Überwachung und Rettung Scheintoter. Ermöglicht wurde die Ausführung des Bauwerkes durch die Spende August Friedrich Eisenharts, dessen Familiengrabstätte sich in unmittelbarer Nähe befindet. Neben der Trauerkapelle befand sich hier die Dienstwohnung des Inspektors.

Bekannte Persönlichkeiten

Des weiteren sind auf dem Alten Friedhof beigesetzt:

Quellen

  • „Potsdam und Umgebung“ – Autor: Christiane Theiselmann; Verlag: DuMont, Köln; 2. Auflage, 1996; ISBN 3770131290 (ISBN-10); ISBN 9783770131297 (ISBN-13)
  • „Potsdam-Lexikon, Stadtgeschichte von A bis Z“, Götzmann, Jutta; Wernicke, Thomas; Winkler, Kurt (Hrsg.); Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin, 2010, S. 219f; ISBN 978-3-942476-03-4.