Babelsberg

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Das ehemalige Rathaus von Babelsberg, Sommer 2007

Potsdam-Babelsberg, meistens kurz Babelsberg genannt, ist einer der größten Stadtteile von Potsdam auf dem Gebiet der ehemaligen Stadt Nowawes. Im ausgehenden 19. Jahrhundert war Babelsberg ein bevorzugter Industrie- und Gewerbestandort. Heute ist Babelsberg grob in die Stadtteile „Babelsberg Nord“ und „Babelsberg Süd“ aufgeteilt, welche durch die Eisenbahn-Trasse – zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Bahnhof Griebnitzsee – oder durch die Großbeerenstraße voneinander getrennt werden.

Geschichte

Babelsberg ist seit dem 1. April 1939 Teil der Stadt Potsdam. Vorher war Babelsberg eine selbständige Stadt und gehörte zum Kreis Teltow. Der jetzige Stadtteil setzt sich selbst wiederum aus verschiedenen Ortsteilen zusammen. Ältester Teil ist das Rundangerdorf Neuendorf, es folgten die – unter Friedrich II. angelegte – böhmische Webersiedlung Nowawes und die Villenkolonie Neubabelsberg – am Ufer des Griebnitzsee.

Im Dreieck zwischen Großbeerenstraße und Rudolf-Breitscheid-Straße befindet sich eine, im Sommer unter einem dichten Blätterdach verborgene, weitgehend geschlossene gründerzeitliche Bebauung aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Babelsberg war damals ein bevorzugter Industrie- und Gewerbestandort, an dem Wohnraum für die Arbeiter benötigt wurde. Die Wohnungen sind hier auch bescheidener als etwa in der Brandenburger Vorstadt, wo zur gleichen Zeit Mietshäuser für Beamte und den Mittelstand errichten wurden.

Zu Beginn des 20. Jahrhundert wurde hier die Universum Film AG gegründet, aus der später die sogenannte „Medienstadt Babelsberg“ entstand und nach welcher, nach der Wende auch der Bahnhof Medienstadt Babelsberg benannt wurde.

Weblinks

  • Potsdam-Babelsberg – Portalseite der Aktionsgemeinschaft Babelsberg e.V. bei potsdam-abc.de