Bahnhof Griebnitzsee: Unterschied zwischen den Versionen

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Einen Haltepunkt am Griebnitzsee gab es seit 1862. Er bekam zunächst den Namen ''Neubabelsberg''. Ein Bahnhofsgebäude wurde aber erst in den Jahren 1891/92 aufgestellt. Der aufgestellt Holzpavillon stand einst als ''Deutsches Haus'' auf der Wiener Weltausstellung (1873). Der Bahnhof Neubabelsberg gilt als Keimzelle der Villienkolonnie [[Neubabelsberg]], da von hier aus die Bebauung des neuen Wohnviertels begann.  
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Einen Haltepunkt am Griebnitzsee gab es seit 1862. Er bekam zunächst den Namen „Neubabelsberg“. Ein Bahnhofsgebäude wurde aber erst in den Jahren 1891/92 aufgestellt. Der aufgestellt Holzpavillon stand einst als „Deutsches Haus“ auf der Wiener Weltausstellung, im Jahr 1873. Der Bahnhof Neubabelsberg gilt als Keimzelle der Villienkolonnie [[Neubabelsberg]], da von hier aus die Bebauung des neuen Wohnviertels begann.
  
Das neue Bahnhofsgebäude wurde im Jahr 1931 durch den Architekten im Reichsbahndienst [[Richard Brademann]] projektiert. Das Gebäude ist bis heute in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten - bis hin zum Schiftzug für die Toiletten. Im Jahr 1938 der Bahnhof in ''Babelsberg-Ufastadt'' und 1949 in ''Griebnitzsee'' umbenannt. Dieser Name ist auch der heute übliche. Durch die Zerstörung der Brücke bei Kohlhasenbrück ruhte der S-Bahn-Verkehr zwischen Zehlendorf und Babelsberg zwischen 1945 und 1948. Auch in den Folgejahren gab es mehrfach Unterbrechnungen. Nach dem Mauerbau war der Bahnhof Griebnitzsee gar nicht mehr öffentlich zugänglich. Hier befand sich ab 1961 die einzige Grenzübergangsstelle für die Einreise mit dem Zug nach Westberlin. Zwischen dem [[Bahnhof Pirschheide]] und dem [[Bahnhof Babelsberg]] verkehrten Dieseltriebwagen (Ferkeltaxi).
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Das neue Bahnhofsgebäude wurde im Jahr 1931 durch den Architekten im Reichsbahndienst [[Richard Brademann]] projektiert. Das Gebäude ist seit dem in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten bis hin zum Schiftzug für die Toiletten. Im Jahr 1938 wurde der Bahnhof in „Babelsberg-Ufastadt“ und 1949 in „Griebnitzsee“ umbenannt.
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Durch die Zerstörung der Brücke bei Kohlhasenbrück ruhte der S-Bahn-Verkehr zwischen Zehlendorf und Babelsberg zwischen 1945 und 1948. Auch in den Folgejahren gab es mehrfach Unterbrechnungen. Nach dem Mauerbau war der Bahnhof Griebnitzsee gar nicht mehr öffentlich zugänglich. Hier befand sich ab 1961 die einzige Grenzübergangsstelle für die Einreise mit dem Zug nach West-Berlin. In dieser Zeit verkehrten zwischen den Bahnhöfen [[Bahnhof Pirschheide|Pirschheide]] und [[Bahnhof Babelsberg|Babelsberg]] Dieseltriebwagen, die umgangssprchlich auch ''Ferkeltaxi'' genannt wurden.
  
 
== Weitere Bilder ==
 
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Version vom 29. Dezember 2009, 10:37 Uhr

Der Bahnhof Griebnitzsee, im Frühjahr 2005

Der Bahnhof Griebnitzsee, früher auch „Bahnhof Neubabelsberg“ und „Bahnhof Ufastadt“ genannt, befindet sich in Potsdam-Babelsberg am Griebnitzsee, nahe der Universität Potsdam und dem Hasso-Plattner-Institut.

Geschichte

Einen Haltepunkt am Griebnitzsee gab es seit 1862. Er bekam zunächst den Namen „Neubabelsberg“. Ein Bahnhofsgebäude wurde aber erst in den Jahren 1891/92 aufgestellt. Der aufgestellt Holzpavillon stand einst als „Deutsches Haus“ auf der Wiener Weltausstellung, im Jahr 1873. Der Bahnhof Neubabelsberg gilt als Keimzelle der Villienkolonnie Neubabelsberg, da von hier aus die Bebauung des neuen Wohnviertels begann.

Das neue Bahnhofsgebäude wurde im Jahr 1931 durch den Architekten im Reichsbahndienst Richard Brademann projektiert. Das Gebäude ist seit dem in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten – bis hin zum Schiftzug für die Toiletten. Im Jahr 1938 wurde der Bahnhof in „Babelsberg-Ufastadt“ und 1949 in „Griebnitzsee“ umbenannt.

Durch die Zerstörung der Brücke bei Kohlhasenbrück ruhte der S-Bahn-Verkehr zwischen Zehlendorf und Babelsberg zwischen 1945 und 1948. Auch in den Folgejahren gab es mehrfach Unterbrechnungen. Nach dem Mauerbau war der Bahnhof Griebnitzsee gar nicht mehr öffentlich zugänglich. Hier befand sich ab 1961 die einzige Grenzübergangsstelle für die Einreise mit dem Zug nach West-Berlin. In dieser Zeit verkehrten zwischen den Bahnhöfen Pirschheide und Babelsberg Dieseltriebwagen, die umgangssprchlich auch Ferkeltaxi genannt wurden.

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