Bahnhof Griebnitzsee

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Der Bahnhof Griebnitzsee wurde 1931 durch den Architekten im Reichsbahndienst Richard Brademann projektiert. Das Gebäude ist bis heute in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten - bis hin zum Schiftzug für die Toiletten. Wer dort jedoch sein Bedürfnis verrichten möchte, klinkt vergeblich an der Tür. Die WC-Benutzung ist in der Gaststätte (gebührenfrei bei Verzehr). Einen Haltepunkt am Griebnitzsee gab es seit 1874. Er bekam zunächst den Namen Neubabelsberg. 1933 wurde daraus Babelsberg-Ufastadt und ab 1949 Griebnitzsee. Dieser Name ist auch der heute übliche. Durch die Zerstörung der Brücke bei Kohlhasenbrück ruhte der S-Bahn-Verkehr zwischen Zehlendorf und Babelsberg zwischen 1945 und 1948. Auch in den Folgejahren gab es mehrfach Unterbrechnungen. Nach dem Mauerbau war der Bahnhof Griebnitzsee gar nicht mehr öffentlich zugänglich. Hier befand sich ab 1961 die einzige Grenzübergangsstelle für die Einreise mit dem Zug nach Westberlin. Zwischen dem Bahnhof Pirschheide und dem Bahnhof Babelsberg verkehrten Dieseltriebwagen (Ferkeltaxi).