Berliner Vorstadt

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Die Leibgarde-Husaren-Kaserne, um 2006

Die Berliner Vorstadt gehörte, wie alle anderen Vorstädte – außer der Teltower Vorstadt – bereits im 18. Jahrhundert zu Potsdam. Sie erstreckt sich links und rechts der Berliner Straße, eingefasst durch den Heiligen See und den Tiefen See. Die stadtseitige Begrenzung bildete das Berliner Tor, von dem aber nur noch ein Flügelbau steht. Die Berliner Vorstadt ist von Wasser eingebettet und von Stätten des Weltkulturerbes, den Park Babelsberg und den Park Neuer Garten umgeben.

Die Besiedlung der Vorstadt begann im 17. Jahrhundert. Zunächst entstanden vor den Toren der Stadt Armen- und Krankenhäuser sowie Waisenheime. An der Havel siedelte sich Gewerbe an. Für das Stadtbild bestimmende Bauten wie die Leibgarde-Husaren-Kaserne entstanden im 19. Jahrhundert.

Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet zwischen Heiligem See und Berliner Straße straßenweise erschlossen, das heute als beste Wohngegend Potsdams gilt. Zahlreiche Prominente leben dort, darunter die TV-Moderatoren Günther Jauch und Ulrich Meyer, Top-Model Nadja Auermann und Modezar Wolfgang Joop.

Neben zahlreichen Villen gehört auch die Schiffbauergasse, mit dem Hans-Otto-Theater, zu den lohnenswerten Zielen in der Berliner Vorstadt.

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