Bernhard Kellermann: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Schriftsteller '''Bernhard Kellermann''' (1879 - 1951) schrieb neben seinem bekanntesten Werk [[Der Tunnel]] auch noch die Bücher [[Yester und Li]] sowie [[Der 9. November]]. Dieses wurde bei der Bücherverberennung der Nazis verbrannt. Kellermann, aus bürgerlichen Verhältnissen stammend, war im Ersten Weltkrieg als Kriegsberichterstatter unterwegs. In dem Roman der 9. November bringt er seine Sympathie mit den Revolutionären zum Ausdruck. Nach dem Ersten Weltkrieg zog Kellermann von Bayern nach Potsdam. Kellermann verbrachte die NS-Zeit zurückgezogen in seinem Haus in [[Werder]]. Am 14. Mai 1945 wurde er dort von sowjetischen Offizieren entdeckt. Kellermann war ihnen bekannt, weil zwölf Bücher von ihm ins Russische übersetzt worden waren. Der Schriftsteller wurde nach Berlin geholt Kellermann wirkte an der Gründung des [[Kulturbund]]es mit. Des weiteren war er Präsident der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]], Mitglied der ersten [[Volkskammer]] der DDR und bekleidete zahlreiche weitere Ämter. Der Schriftsteller erhielt für sein Lebenswerk den [[Nationalpreis der DDR]]. 1951 starb er in [[Klein Glienicke]]. Sein Grab befindet sich auf dem [[Neuen Friedhof]].
 
Der Schriftsteller '''Bernhard Kellermann''' (1879 - 1951) schrieb neben seinem bekanntesten Werk [[Der Tunnel]] auch noch die Bücher [[Yester und Li]] sowie [[Der 9. November]]. Dieses wurde bei der Bücherverberennung der Nazis verbrannt. Kellermann, aus bürgerlichen Verhältnissen stammend, war im Ersten Weltkrieg als Kriegsberichterstatter unterwegs. In dem Roman der 9. November bringt er seine Sympathie mit den Revolutionären zum Ausdruck. Nach dem Ersten Weltkrieg zog Kellermann von Bayern nach Potsdam. Kellermann verbrachte die NS-Zeit zurückgezogen in seinem Haus in [[Werder]]. Am 14. Mai 1945 wurde er dort von sowjetischen Offizieren entdeckt. Kellermann war ihnen bekannt, weil zwölf Bücher von ihm ins Russische übersetzt worden waren. Der Schriftsteller wurde nach Berlin geholt Kellermann wirkte an der Gründung des [[Kulturbund]]es mit. Des weiteren war er Präsident der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]], Mitglied der ersten [[Volkskammer]] der DDR und bekleidete zahlreiche weitere Ämter. Der Schriftsteller erhielt für sein Lebenswerk den [[Nationalpreis der DDR]]. 1951 starb er in [[Klein Glienicke]]. Sein Grab befindet sich auf dem [[Neuen Friedhof]].
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[[Category:Personen der Geschichte|Kellermann, Bernhard]]

Version vom 8. März 2006, 16:14 Uhr

Der Schriftsteller Bernhard Kellermann (1879 - 1951) schrieb neben seinem bekanntesten Werk Der Tunnel auch noch die Bücher Yester und Li sowie Der 9. November. Dieses wurde bei der Bücherverberennung der Nazis verbrannt. Kellermann, aus bürgerlichen Verhältnissen stammend, war im Ersten Weltkrieg als Kriegsberichterstatter unterwegs. In dem Roman der 9. November bringt er seine Sympathie mit den Revolutionären zum Ausdruck. Nach dem Ersten Weltkrieg zog Kellermann von Bayern nach Potsdam. Kellermann verbrachte die NS-Zeit zurückgezogen in seinem Haus in Werder. Am 14. Mai 1945 wurde er dort von sowjetischen Offizieren entdeckt. Kellermann war ihnen bekannt, weil zwölf Bücher von ihm ins Russische übersetzt worden waren. Der Schriftsteller wurde nach Berlin geholt Kellermann wirkte an der Gründung des Kulturbundes mit. Des weiteren war er Präsident der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft, Mitglied der ersten Volkskammer der DDR und bekleidete zahlreiche weitere Ämter. Der Schriftsteller erhielt für sein Lebenswerk den Nationalpreis der DDR. 1951 starb er in Klein Glienicke. Sein Grab befindet sich auf dem Neuen Friedhof.