Blücherplatz

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Der Blücherplatz (Richtung Westen), im November 2008

Der Blücherplatz befand sich in der Potsdamer Innenstadt, zwischen dem Alten Markt und der Heilig-Geist-Kirche, und wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört. Benannt wurde der Platz nach dem Generalfeldmarschall, Gerhard Leberecht von Blücher, der die Befreiungskriege gegen Napoleon führte.

Geschichte

Der Blücherplatz (Richtung Osten), im November 2008

Als das Gebiet noch von den slawischen Hevellern bewohnt war, war der Platz die östlichste Grenze der deutschen Siedlung, welche später Potsdam heißen sollte. Im späteren Verlauf war das Gebiet Teil der Burgstraße und spätestens mit der Ersten Stadterweiterung wurde das Gelände zum eigentlichen Platz umgestaltet.

Seit 1719 hieß der Platz „Am kleinen Marktplatz“, wurde aber später in „Ziegenmarkt“ umbenannt. Nach dem Tod von Generalfeldmarschall Gerhard Leberecht von Blücher (1742–1819) erhielt der Platz auf königliche Kabinettsorder seinen endgültigen Namen zur Erinnerung an den populären Heerführer der Befreiungskriege gegen Napoleon.

Der Platz zeichnete sich dadurch aus, daß es fünf Straßen waren, die zu ihm führten: die Brauerstraße (aus Südwesten), die Scharrenstraße (aus Nordwesten), die Grünstraße (Verlauf nicht mehr existent, in etwa die heutige Joliot-Curie-Straße), die Berliner Straße (Verbindung nicht mehr existent) und vom Osten her die Burgstraße.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges, in der Nacht von Potsdam, wurde der Blücherplatz und das gesamte umliegende Gebiet völlig zerstört.

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