Braumanufaktur Forsthaus Templin

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Das Forsthaus Templin im Sommer 2011

Die Braumanufaktur Forsthaus Templin ist eine Bio-Brauerei in der Templiner Straße 102, gegenüber dem Waldbad Templin. Das Forsthaus Templin ist ein denkmalgeschütztes Gebäude. In der Brauerei werden neben der sogenannten Potsdamer Stange auch weitere Biere, wie Werdersches oder Bockbier, hergestellt und im hauseigenen Ausflugslokal ausgeschenkt.

Geschichte

Auf dem ehemaligen Herrenlandsitz des französischen Gesandten in Berlin wurde gegen 1800 ein Gästehaus errichtet. Im Jahr 1834 eröffnete der Kaufmann Eduard Reinhardt hier eine Tabagie – ein Gasthaus, in dem man rauchen konnte, an der Friedrich Wilhelm IV. Gefallen gefunden hatte. Der König soll die Absicht gehabt haben, sich in dem Dorf Templin einzukaufen, um hier stilvolle Bauten zu errichten und die steilen Waldufer zu Gärten umzugestalten.

Der Amtmann Haupt, ein Land- und Gastwirt, begründete dort dann im Jahr 1840 auch eine Gasthausbrauerei. Am 5. November 1846 brannte das Hauptgebäude des Herrensitzes nieder und wurde vollständig zerstört. Nach Plänen des Königs wurde dann ein kleines Bayrisches Häuschen als Forsthaus errichtet und der Forstbeamte aus Caputh nach Templin versetzt. Im Forsthaus wurde seitdem eine Gaststätte betrieben. Sie war nur zwischen den Jahren 1997 und 2002 ungenutzt.

Am 6. Dezember 2003 eröffnete die Braumanufaktur als Gasthausbrauerei. Seit dem Jahr 2005 werden neben dem Hausverkauf die Flaschenbiere auch in Bioläden gehandelt. Seit Januar 2006 ist die Braumanufaktur ein zertifizierter Betrieb des Labels Naturland. Mit einer Bio-mit-Gesicht-Nummer auf jeder Flasche, soll eine Nachvollziehbarkeit der Rohstofflieferanten ermöglicht werden. Mittlerweile gibt es diese Bio-Biere auch bei Handelsketten wie Alnatura.

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