Charlottenstraße

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Die Charlottenstraße entstand im Zuge der Ersten Stadterweiterung als nördlichste Grenze der Potsdams. Hier verlief eine Stadtmauer mit entsprechenden Stadttoren. Die Stadtmauer bog kurz vor der Französischen Straße nach Nordosten ab und die Charlottenstraße kurz dahinter nach Südosten in Richtung Berliner Straße.

Nach der Zweiten Stadterweiterung, bei der eine neue Stadtmauer mit neuen Stadttoren gebaut wurden, verlor Mauer und Tore in der Charlottenstraße ihre Bedeutung und wurden komplett abgerissen. Nur die Alte Wache zeugt noch davon, daß hier einst die Stadtgrenze verlief und ein Stadttor - das Havelländische Tor - stand.

Die Charlottenstraße protzt geradezu mit ihren verspielten Hausfassaden aus dem 18. Jahrhundert. Nur wenige Häuser mußten im Laufe der Jahrhunderte durch Neubau ersetzt werden. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in der Charlottenstraße Schienen für die Straßenbahn verlegt. Die Bäume mußten den Masten für die Fahrleitungen der Bahn weichen. Dadurch öffnete sich aber ein ungehinderter Blick auf die Häuser.

Damals wie heute ist die Straße duch viele Läden, Gaststätten und kleinere Gewerke geprägt. In dieser Straße befindet sich u. a. das Klinikum Bergmann, das Haus des Handwerks, der Preußische Hof, die Alte Wache und das Kabarett "Obelisk".