Der Müller von Sanssouci

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Grundlage für die Legende ist eine Episode aus der Neumark. Dem dortigen Müller einer Wassermühle wurde mehrfach Unrecht getan durch die Justizbehörden. Friedrich II. schaffte Ordnung und titulierte die Beamten als "Straßenräuber" und "Diebesbande". Seinen zuständigen Großkanzler, Max von Fürst, hat er sogar entlassen.

Die Legende aber lautet:

Der Besitzer der Historischen Mühle, der Müller Graebenitz, war der Meinung, dass das neue Schloß Sanssouci den Wind von der Mühle abhält. Daher verlangte er von Friedrich II. eine Entschädigung. Erstaunt entgegnete der König: "Weiß Er wohl, daß ich Ihm Seine Mühle nehmen kann, ohne einen Groschen dafür zu geben?" Der Müller setzte entgegen: "Ja, Eure Majestät, wenn es das Kammergericht in Berlin nicht gäbe." Der König akzeptierte diese Antwort und ließ dem Müller seine Mühle. Eine Entschädigung soll aber nicht gezahlt worden sein.

Quellen

  • „Potsdam und Umgebung“ – Autor: Christiane Theiselmann; Verlag: DuMont, Köln; 2. Auflage, 1996; ISBN 3770131290 (ISBN-10); ISBN 9783770131297 (ISBN-13)