Eisenhart-Schule

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Die Eisenhart-Schule ist eine Potsdamer Grundschule in der Nauener Vorstadt an der Grenze zur Innenstadt. Das Schulgebäude steht in der Kurfürstenstraße 51. Die Schule besteht aus dem Vorderhaus (direkt an der Straße) und einem (älteren) Hinterhaus. Zu dieser Schule gehört auch der Fröbel-Hort „Sonnenschein“.

Geschichte

Nach einjähriger Bauzeit begann am 7. Oktober 1884 der Unterricht in der Eisenhart´schen Freischule, auch Gemeindeschule III genannt. Finanziert wurde der Bau dieser Mädchenschule aus dem Nachlass von August Friedrich Eisenhart. Am 15. Februar 1900 erfolgte die Einweihung des vorderen Gebäudes. Die Mädchenschule zog in das Vorderhaus und im Hinterhaus wurde eine Jungenschule eingerichtet. Beide Schulen wurden sittenkonform durch einen Zaun von einander getrennt. Im August 1944 mußte die Mädchenschule ihr Vorderhaus verlassen, um Platz für ein Infektionskrankenhaus zu schaffen. Die Mädchen wurden im Gebäude der Gemeindeschule V, der ehemaligen Große Stadtschule in der heutigen Friedrich-Ebert-Straße 17, untergebracht.

Am 22. Mai 1945 begann bereits wieder der Schulunterricht in der Stadtschule. Im folgenden Schuljahr 1946/47 wurden beide Gemeindeschulen, die III und die V, als reine Mädchenschule zusammengelegt. Nachdem das Seuchenkrankenhaus 1950 das Schulgebäude in der Kurfürstenstraße geräumt hatte, zogen die Mädchen im Dezember des selben Jahres wieder in ihr eigenes Haus. 1959 wurden die Jungen- und die Mädchenschule zur Oberschule 5 vereint. Doch bereits im Schuljahr 1962/63 erfolgte die erneute Trennung. Das Hinterhaus wurde Schule 5 mit den Namen „A. S. Makarenko“ und aus dem Vorderhaus wurde die Schule 24 mit den Name „N. K. Krupskaja“. (beide Personen waren sowjetischer Pädagogen)

1991 wurde aus der Schule 24 eine Grundschule, die zwei Jahre später wieder den Namen "Eisenhart" erhielt. Aus dem Hinterhaus wurde zunächst eine Gesamtschule. Seit dem Schuljahr 1992/93 nutzt jedoch das Helmholtz-Gymnasiums das Haus als Filiale.

Quellen

Weblink