Ernst von Bergmann

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Ernst Gustav Benjamin von Bergmann (* 16.12.1836, in Riga; † 25.3.1907, in Wiesbaden) war Chirurg und Professor der Medizin an der Universität Dorpat, der Universität Würzburg und der Universität Berlin.

Sein wesentlicher Verdienst ist die Einführung der Asepsis bei der Wundbehandlung, in der Hirn- und Kriegschirurgie. Nach ihm wurde das Klinikum Ernst von Bergmann benannt.

Geschichte

Ernst von Bergmann wurde am 16. Dezember 1836 als Pfarrerssohn in Riga geboren.

Bergmann arbeitete als Chirurg in Dorpad und Würzburg. In Berlin war er Professor an der Universität und an der Kaiser-Wilhelm-Akademie, einer militärärztlichen Ausbildungsstätte, tätig. Er wird als Wegbereiter der Hirnchirurgie genannt.

Im Jahr 1882 war Bergman Chirurg und Professor der Medizin an der Universität Berlin. Im Jahr 1886 führte er die Methode der aseptischen Wundbehandlung sowie die Instrumentensterilisierung ein.

Bergmann starb am 25. März 1907 in Wiesbaden, und wurde auf dem Alten Friedhof bestattet. Nach ihm wurde später das Klinikum Ernst von Bergmann benannt.

Weblinks