Feuerwehr Potsdam: Unterschied zwischen den Versionen

Aus PotsdamWiki
Wechseln zu:Navigation, Suche
(neu angelegt)
 
K
 
(30 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Die Feuerwehr Potsdam unterteilt sich in die Berufsfeuerwehr Potsdam und 15 Freiwilligen Feuerwehren. Die neue Feuer- und Rettungswache befindet sich in der Holzmarktstraße 6/7.
+
[[Bild:Feuer-und_Rettungswache_Potsdam.jpg|miniatur|Die Feuer- und Rettungswache Potsdam im Jahr 2010]]
 +
 
 +
Die '''Feuerwehr Potsdam''' unterteilt sich in die Berufsfeuerwehr Potsdam und in 15 Freiwilligen Feuerwehren. Die neue Feuer- und Rettungswache befindet sich in der [[Holzmarktstraße]] 6, nahe der [[Humboldt-Brücke]].
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
  
 +
[[Bild:Feuerwache_an_der_Franz._Kirche,_1862.jpg‎|miniatur|Die Feuerwache an der Französischen Kirche im Jahr 1862]]
 +
Im Jahr 1536 gab es einen [[Stadtbrand]] und 14 Jahre später wütete ein weiterer Großbrand, wobei auch viele Dokumente zur Geschichte der Feuerwehr vernichtetet wurden. Erst im Dokument für das Jahr 1744 sind sechs öffentliche Spritzen und drei Spritzenhäuser verzeichnet.
  
[[Bild:Feuerwache in der Moltkestr. 1, 1927.jpg|miniatur|Die Feuerwache in der Moltkestr. 1, 1927]]
+
Am 1. Oktober 1862 wurde in [[Potsdam]] die „Berufsfeuerwehr Potsdam“ gegründet. Sie war im Beeskowschen Schuppen – später eine Freifläche östlich der [[Französische Kirche|Französischen Kirche]] – untergebracht.
Zu den ersten Jahren der Brandbekämpfung gibt es sehr wenige Informationen. Im Jahre 1536 gab es einen Stadtbrand und 14 Jahre später wütete ein weiterer Großbrand. Beide Brände vernichteten viele alte Dokumente.
 
  
Im Jahr 1744 gab es sechs öffentlichen Spritzen und drei Spritzenhäuser. Am 1. Oktober 1862 wurde in Potsdam die Berufsfeuerwehr Potsdam gegründet. Sie war im Beeskowschen Schuppen – heute Freifläche östliche der [[Französische Kirche|Französischen Kirche]] – untergebracht.
+
Es gab zwei bespannte Spritzen, einen Wasserwagen, einen Apparatewagen und eine fahrbare sogenannte „Tiene“. In den Nächten war die Feuerwache mit 10 Mann besetzt. Desweiteren gab es zwei Pumpen, die auf Kähnen montiert waren. Einer dieser „Prähme“ befand sich auf der [[Havel]], mit einem Liegeplatz in der Nähe der [[Heilig-Geist-Kirche]], und der andere hielt sich auf dem [[Stadtkanal]] auf, dessen Liegeplatz an der [[Breite Brücke|Breiten Brücke]] war. An den Pumpen waren rund 20 Meter lange Lederschläuche montiert. Die daran angeschlossen Spritzen schossen ihren Wasserstrahl über 30 Meter weit.
  
 +
Am 1. Oktober 1867 wurde eine neue Feuerwache eröffnet. Sie befand sich in der Straße [[Am Kanal]] Nummer 66. Doch auch dieses Domizil bestand nicht lange, da es, ebenso wie das erste, den Anforderungen sehr schnell nicht mehr gerecht wurde. Im Jahr 1894, der Tradition folgend wieder am 1. Oktober, erfolgte der Umzug in das neue Feuerwachlokal in der Moltkestraße 1 (später [[Hebbelstraße]]). Dieser Standort blieb für 70 Jahre die Heimstatt der Berufsfeuerwehr Potsdam. Gleichzeit wurde – nunmehr regelmäßig – die Ausrüstung der Feuerwehr modernisiert. So erhielten die Kameraden ihre erste Dampfspritze. Diese 1-Zylinder-Dampfspritze brachte es auf eine Leistung von 750 Liter Wasser in der Minute. [[Bild:Feuerwache_in_der_Moltkestr._1,_1927.jpg|miniatur|Die Feuerwache in der Moltkestraße im Jahr 1927]]Im Jahr 1901 wurde auf die Braunsche Gasspritze umgestellt. Bei diesem Gerät wird das Wasser mittels Kohlensäure als Druckmittel durch die Schläuche gedrückt. Drei Jahre später erfolgte die Anschaffung einer Doppelzylinder-Dampfspritze. Damit konnten bis zu 2.400 Liter in der Minute gefördert werden. Die erste Spritze mit Verbrennungsmotor erhielten die Kameraden der Berufsfeuerwehr im Jahr 1912. Der Fuhrpark musste jedoch noch auf diese nicht mehr ganz neue Erfindung warten. Zum Einsatzort fuhr man die Technik nach wie vor mit Fuhrwerken oder Handkarren. Die Kameraden kamen teilweise mit Fahrrädern zum Brandeinsatz. Die damalige freiwillige Feuerwehr von [[Nowawes]] erhielt erst im Jahr 1922 die erste Kraftspritze. Dafür bezogen die Nowaweser Kameraden vier Jahre später ein neu errichtetes Depot an der Ecke Stephensonstraße und Anhalterstraße, während die Feuerwache in der Moltkestraße erweitert wurde.
  
Es gab zwei bespannte Spritzen, einen Wasserwagen, einen Apparatewagen und eine fahrbare sogenannte Tiene. In den Nächten war die Feuerwache mit 10 Mann besetzt. Desweiteren gab es zwei Pumpen, die auf Kähnen montiert waren. Einer dieser Prähme befand sich auf der [[Havel]] mit einem Liegplatz in der Nähe der [[Heilig-Geist-Kirche]] und der andere hielt sich auf dem [[Stadtkanal]] auf. Sein Liegeplatz war an der [[Breite Brücke|Breiten Brücke]]. An die Pumpen waren rund 20 Meter lange Lederschläuche montiert. Die daran angeschlossen Spritzen schossen ihren Wasserstrahl über 30 Meter weit.  
+
Mit der Eingemeindung von [[Babelsberg]] (ehemals Nowawes) nach Potsdam, im Jahr 1939, wurden beide Wehren unter ein gemeinsames Kommando gestellt. Während des Zweiten Weltkrieges unterstand die Feuerwehr jedoch der Polizei und erfüllte hauptsächlich Aufgaben im Zusammenhang mit dem Luftschutz. Die [[Nacht von Potsdam]], am 14. April 1945, überforderte die Feuerwehr erheblich. Der Stadtkern, der binnen 20 Minuten durch Bomben zerstört wurde, war ein einziges Flammenmeer. Ein Löschen war so gut wie unmöglich. Hinzu kam, dass die Feuerwache in der Moltkestraße ebenfalls stark zerstört wurde.
 +
[[Datei:Holzmarktstr., Feuerwache, 2013.jpg|miniatur|Ausfahrt mit Blaulicht; 2013]]
 +
Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Berufsfeuerwehr fast vor dem Nichts. Eine Bestandsaufnahme ergab, dass es nur noch zwei defekte Fahrzeuge - von einst 40 - existierten. Notwendige Ausrüstung bargen die Kameraden aus den Trümmern. Im darauf folgenden Jahr erhielt die Feuerwehr einen offenen Lieferwagen. In umliegenden Gegenden konfiszierte man intakte Feuerwehrfahrzeuge und baute so die neue Berufsfeuerwehr auf. Ein Jahr darauf waren auch die Reparaturarbeiten an der Wache Hebbelstraße beendet. Nach zweijähriger Bauzeit wurde im Jahr 1964 die neue Feuerwache in der [[Werner-Seelenbinder-Straße]] 5 – neben dem ehemaligen [[Langer Stall|Langen Stall]] – bezogen.
  
 +
Am 7. Dezember 2007 wurde in der Holzmarktstraße der Grundstein zum Bau der neuen Potsdamer Hauptfeuerwache gelegt. Damit begann die Realisierung des zu dieser Zeit größten kommunalen Bauvorhabens. Zwei Jahre später, am 10. Dezember 2009, wurde die neue Feuerwache von den Verwaltungsbereichen bezogen. Am 13. Januar 2010 zogen die Einsatzkräfte und die Einsatzfahrzeuge um. Die feierliche Eröffnung fand am 16. Januar statt. Am 20. Januar 2010 übernahm die neue Regionalleitstelle „Nordwest“ ihren Dienst in der Holzmarktstraße.
  
Am 1. Oktober 1867 wurde eine neue Feuerwache eröffnet. Sie befand sich in der Straße [[Am Kanal]] Nr. 66. Doch auch dieses Domizil bestand nicht lange, da es, ebenso wie das erste, den Anforderungen sehr schnell nicht mehr gerecht wurde. Im Jahr 1894, der Tradition folgend wieder am 1. Oktober, erfolgte der Umzug in das neue in das Feuerwachlokal in der Moltkestraße 1 (heute Hebbelstraße). Dieser Standort blieb für 70 Jahre die Heimstatt der Berufsfeuerwehr Potsdam. Gleichzeit wurde – nunmehr regelmäßig – die Ausrüstung der Feuerwehr modernisiert. So erhielten die Kameraden ihre erste Dampfspritze. Diese 1-Zylinder-Dampfspritze brachte es auf eine Leistung von 750 Liter Wasser in der Minute. Im Jahr 1901 wurde auf die Braunsche Gasspritze umgestellt. Bei diesem Gerät wird das Wasser mittels Kohlensäure als Druckmittel durch die Schläuche gedrückt. Drei Jahre später erfolgte die Anschaffung einer Doppelzylinder-Dampfspritze. Damit konnten bis zu 2.400 Liter in der Minute gefördert werden. Die erste Spritze mit Verbrennungsmotor erhielten die Kameraden der Berufsfeuerwehr im Jahr 1912. Der Fuhrpark musste jedoch noch auf diese nicht mehr ganz neue Erfindung warten. Zum Einsatzort fuhr man die Technik nach wie vor mit Fuhrwerken oder Handkarren. Die Kameraden kamen teilweise mit Fahrrädern zum Brandeinsatz. Die damalige freiwillige Feuerwehr [[Nowawes]] erhielt erst im Jahr 1922 die erste Kraftspritze. Dafür bezogen die Nowaweser Kameraden vier Jahre später ein neu errichtetes Depot an der Ecke Stephensonstraße/Anhalterstraße, während die Feuerwache in der Moltkestraße (heute Hebbelstraße) erweitert wurde.
+
== Siehe auch ==
  
Mit der Eingemeindung von [[Babelsberg]] (ehem. Nowawes) nach Potsdam im Jahr 1939 wurden beide Wehren unter ein gemeinsames Kommando gestellt. Während des Zweiten Weltkrieges unterstand die Feuerwehr jedoch der Polizei und erfüllte hauptsächlich Aufgaben im Zusammenhang mit dem Luftschutz. Die [[Nacht von Potsdam]] am 14. April 1945 überforderte die Feuerwehr erheblich. Der Stadtkern, der binnen 20 Minuten durch Bomben zerstört wurde, war ein einziges Flammenmeer. Ein Löschen war so gut wie unmöglich. Hinzu kam, dass die Feuerwache in der Moltkestraße (heute Hebbelstraße) ebenfalls stark zerstört wurde.
+
* [[Feuerwehr Babelsberg und Klein Glienicke]]
Nach dem Krieg stand die Berufsfeuerwehr fast vor dem Nichts. Eine Bestandsaufnahme ergab: es überlebten nur zwei defekte Fahrzeuge von einst 40. Notwendige Ausrüstung bargen die Kameraden aus den Trümmern. Im darauf folgenden Jahr erhielt die Feuerwehr einen offenen Lieferwagen. In umliegenden Gegenden konfiszierte man intakte Feuerwehrfahrzeug und baute so die neue Berufsfeuerwehr auf. Ein Jahr darauf waren auch die Reparaturarbeiten an der Wache Hebbelstraße beendet. Nach zweijähriger Bauzeit wurde im Jahr 1964 die neue Feuerwache in der der  Werner-Seelenbinder-Straße 5  bezogen.
 
  
 +
== Weblinks ==
  
== Quellen ==
+
* [http://www.feuerwehr-potsdam.de/ Feuerwehr Potsdam] – offizielle Webseite
 
 
[http://www.feuerwehr-potsdam.de/index.htm Feuerwehr Potsdam]
 
  
== Weblinks ==
+
* [http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10060693/966975/ Neue Feuer- und Rettungswache nahm Betrieb auf] – Pressemitteilung bei ''Potsdam.de'', vom 15. Januar 2010
  
[http://www.feuerwehr-potsdam.de/index.htm Feuerwehr Potsdam] - offizielle Webseite
+
== Quellen ==
  
 +
* [http://www.pnn.de/potsdam/171938/ Gesammelte Werte Direktor fürchtet zweites Köln] – Artikel bei der ''[[Potsdamer Neueste Nachrichten|PNN]]'', vom 18.&nbsp;April 2009; <small>Quelle zur „Feuerwache in der Hebbelstraße“</small>
 +
* [http://www.feuerwehr-potsdam.de/geschichte/geschichte.htm Geschichte] – Seite bei der ''Feuerwehr Potsdam''; Stand: 16.&nbsp;Dezember 2009
 +
* [http://www.feuerwehr-potsdam.de/wir/Feuerwache_Potsdam_Holzmarktstrasse.htm Feuerwache Potsdam Holzmarktstrasse] – Seite bei der ''Feuerwehr Potsdam''; Stand: 9.&nbsp;August 2010
  
[[Kategorie:städtische Einrichtungen]]
+
[[Kategorie:Öffentliche Einrichtungen]]

Aktuelle Version vom 24. Juli 2016, 08:33 Uhr

Die Feuer- und Rettungswache Potsdam im Jahr 2010

Die Feuerwehr Potsdam unterteilt sich in die Berufsfeuerwehr Potsdam und in 15 Freiwilligen Feuerwehren. Die neue Feuer- und Rettungswache befindet sich in der Holzmarktstraße 6, nahe der Humboldt-Brücke.

Geschichte

Die Feuerwache an der Französischen Kirche im Jahr 1862

Im Jahr 1536 gab es einen Stadtbrand und 14 Jahre später wütete ein weiterer Großbrand, wobei auch viele Dokumente zur Geschichte der Feuerwehr vernichtetet wurden. Erst im Dokument für das Jahr 1744 sind sechs öffentliche Spritzen und drei Spritzenhäuser verzeichnet.

Am 1. Oktober 1862 wurde in Potsdam die „Berufsfeuerwehr Potsdam“ gegründet. Sie war im Beeskowschen Schuppen – später eine Freifläche östlich der Französischen Kirche – untergebracht.

Es gab zwei bespannte Spritzen, einen Wasserwagen, einen Apparatewagen und eine fahrbare sogenannte „Tiene“. In den Nächten war die Feuerwache mit 10 Mann besetzt. Desweiteren gab es zwei Pumpen, die auf Kähnen montiert waren. Einer dieser „Prähme“ befand sich auf der Havel, mit einem Liegeplatz in der Nähe der Heilig-Geist-Kirche, und der andere hielt sich auf dem Stadtkanal auf, dessen Liegeplatz an der Breiten Brücke war. An den Pumpen waren rund 20 Meter lange Lederschläuche montiert. Die daran angeschlossen Spritzen schossen ihren Wasserstrahl über 30 Meter weit.

Am 1. Oktober 1867 wurde eine neue Feuerwache eröffnet. Sie befand sich in der Straße Am Kanal Nummer 66. Doch auch dieses Domizil bestand nicht lange, da es, ebenso wie das erste, den Anforderungen sehr schnell nicht mehr gerecht wurde. Im Jahr 1894, der Tradition folgend wieder am 1. Oktober, erfolgte der Umzug in das neue Feuerwachlokal in der Moltkestraße 1 (später Hebbelstraße). Dieser Standort blieb für 70 Jahre die Heimstatt der Berufsfeuerwehr Potsdam. Gleichzeit wurde – nunmehr regelmäßig – die Ausrüstung der Feuerwehr modernisiert. So erhielten die Kameraden ihre erste Dampfspritze. Diese 1-Zylinder-Dampfspritze brachte es auf eine Leistung von 750 Liter Wasser in der Minute.

Die Feuerwache in der Moltkestraße im Jahr 1927

Im Jahr 1901 wurde auf die Braunsche Gasspritze umgestellt. Bei diesem Gerät wird das Wasser mittels Kohlensäure als Druckmittel durch die Schläuche gedrückt. Drei Jahre später erfolgte die Anschaffung einer Doppelzylinder-Dampfspritze. Damit konnten bis zu 2.400 Liter in der Minute gefördert werden. Die erste Spritze mit Verbrennungsmotor erhielten die Kameraden der Berufsfeuerwehr im Jahr 1912. Der Fuhrpark musste jedoch noch auf diese nicht mehr ganz neue Erfindung warten. Zum Einsatzort fuhr man die Technik nach wie vor mit Fuhrwerken oder Handkarren. Die Kameraden kamen teilweise mit Fahrrädern zum Brandeinsatz. Die damalige freiwillige Feuerwehr von Nowawes erhielt erst im Jahr 1922 die erste Kraftspritze. Dafür bezogen die Nowaweser Kameraden vier Jahre später ein neu errichtetes Depot an der Ecke Stephensonstraße und Anhalterstraße, während die Feuerwache in der Moltkestraße erweitert wurde.

Mit der Eingemeindung von Babelsberg (ehemals Nowawes) nach Potsdam, im Jahr 1939, wurden beide Wehren unter ein gemeinsames Kommando gestellt. Während des Zweiten Weltkrieges unterstand die Feuerwehr jedoch der Polizei und erfüllte hauptsächlich Aufgaben im Zusammenhang mit dem Luftschutz. Die Nacht von Potsdam, am 14. April 1945, überforderte die Feuerwehr erheblich. Der Stadtkern, der binnen 20 Minuten durch Bomben zerstört wurde, war ein einziges Flammenmeer. Ein Löschen war so gut wie unmöglich. Hinzu kam, dass die Feuerwache in der Moltkestraße ebenfalls stark zerstört wurde.

Ausfahrt mit Blaulicht; 2013

Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Berufsfeuerwehr fast vor dem Nichts. Eine Bestandsaufnahme ergab, dass es nur noch zwei defekte Fahrzeuge - von einst 40 - existierten. Notwendige Ausrüstung bargen die Kameraden aus den Trümmern. Im darauf folgenden Jahr erhielt die Feuerwehr einen offenen Lieferwagen. In umliegenden Gegenden konfiszierte man intakte Feuerwehrfahrzeuge und baute so die neue Berufsfeuerwehr auf. Ein Jahr darauf waren auch die Reparaturarbeiten an der Wache Hebbelstraße beendet. Nach zweijähriger Bauzeit wurde im Jahr 1964 die neue Feuerwache in der Werner-Seelenbinder-Straße 5 – neben dem ehemaligen Langen Stall – bezogen.

Am 7. Dezember 2007 wurde in der Holzmarktstraße der Grundstein zum Bau der neuen Potsdamer Hauptfeuerwache gelegt. Damit begann die Realisierung des zu dieser Zeit größten kommunalen Bauvorhabens. Zwei Jahre später, am 10. Dezember 2009, wurde die neue Feuerwache von den Verwaltungsbereichen bezogen. Am 13. Januar 2010 zogen die Einsatzkräfte und die Einsatzfahrzeuge um. Die feierliche Eröffnung fand am 16. Januar statt. Am 20. Januar 2010 übernahm die neue Regionalleitstelle „Nordwest“ ihren Dienst in der Holzmarktstraße.

Siehe auch

Weblinks

Quellen