Flatowturm: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Flatowturm''' ist auf der Höhe des Babelsbergs im [[Park Babelsberg]] gelegen. Früher stand dort die Rehnitsche Mühle, die 1848 abbrannte. Der Turm wurde 1859 bis 1856 bastionsartig inmitten eines Wasserreservoirs als Aussichtspunkt und Gästewohnung nach Vorbild des spätgotischen Eschenheimer Tores in Frankfurt/Main von [[Strack, Johann Heinrich|Johann Heinrich Strack]] erbaut. Das Gebäude besteht aus einem 46 m hoch aufragendem Backsteinturm mit Zinnen und einem seitlichen Anbau, einem oberen Wehrgang, Erkertürmchen und Spitzhelm.
 
Der '''Flatowturm''' ist auf der Höhe des Babelsbergs im [[Park Babelsberg]] gelegen. Früher stand dort die Rehnitsche Mühle, die 1848 abbrannte. Der Turm wurde 1859 bis 1856 bastionsartig inmitten eines Wasserreservoirs als Aussichtspunkt und Gästewohnung nach Vorbild des spätgotischen Eschenheimer Tores in Frankfurt/Main von [[Strack, Johann Heinrich|Johann Heinrich Strack]] erbaut. Das Gebäude besteht aus einem 46 m hoch aufragendem Backsteinturm mit Zinnen und einem seitlichen Anbau, einem oberen Wehrgang, Erkertürmchen und Spitzhelm.
 
Der Flatowturm erhielt seinen Namen von dem prinzlichen Gut Flatow in Westpereußen, von dem das Ziegelmaterial kam. Die in der Vorderhalle eingebaute, reich figurierte Rundbogenpforte stammt aus der Mitte des 16. Jahrhundert.
 
Der Flatowturm erhielt seinen Namen von dem prinzlichen Gut Flatow in Westpereußen, von dem das Ziegelmaterial kam. Die in der Vorderhalle eingebaute, reich figurierte Rundbogenpforte stammt aus der Mitte des 16. Jahrhundert.
 
Der Flatowturm wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Die Restaurierungsarbeiten wurden erst 1986 abgeschlossen.
 
Der Flatowturm wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Die Restaurierungsarbeiten wurden erst 1986 abgeschlossen.
 
[[category:  Park Babelsberg]]
 
[[category:  Park Babelsberg]]

Version vom 2. August 2006, 19:18 Uhr

Flatowturm.jpg

Der Flatowturm ist auf der Höhe des Babelsbergs im Park Babelsberg gelegen. Früher stand dort die Rehnitsche Mühle, die 1848 abbrannte. Der Turm wurde 1859 bis 1856 bastionsartig inmitten eines Wasserreservoirs als Aussichtspunkt und Gästewohnung nach Vorbild des spätgotischen Eschenheimer Tores in Frankfurt/Main von Johann Heinrich Strack erbaut. Das Gebäude besteht aus einem 46 m hoch aufragendem Backsteinturm mit Zinnen und einem seitlichen Anbau, einem oberen Wehrgang, Erkertürmchen und Spitzhelm. Der Flatowturm erhielt seinen Namen von dem prinzlichen Gut Flatow in Westpereußen, von dem das Ziegelmaterial kam. Die in der Vorderhalle eingebaute, reich figurierte Rundbogenpforte stammt aus der Mitte des 16. Jahrhundert. Der Flatowturm wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Die Restaurierungsarbeiten wurden erst 1986 abgeschlossen.