Garde-Füsilier-Regiment: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Garde-Füsilier-Regiment''' (Ehrenname: „Maikäfer“) war in den Jahren von 1826 bis 1918 eines der vornehmensten preußischen Infanterie-Regimenter, dessen Offiziere überwiegend aus Adeligen bestanden.
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Das '''Garde-Füsilier-Regiment''' (Ehrenname: „Maikäfer“) war in den Jahren von 1826 bis 1918 eines der vornehmensten [[Preußen|preußischen]] Infanterie-Regimenter, dessen Offiziere überwiegend aus Adeligen bestanden.
  
 
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Im Jahr 1826 wurde das Garde-Füsilier-Regiment in [[Potsdam]] gegründet. Der Regimentsstab und das Erste Bataillon befanden sich ebenfalls in Potsdam. Das Zweite Bataillon wurde in Spandau stationiert. Und ab dem Jahr 1851 hatte das Regiment seinen Standort in der Berliner Chausseestraße, in der „Maikäferkaserne“, bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.
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Im Jahr 1826 wurde das Garde-Reserve-Infanterie-Regiment (Landwehr) in [[Potsdam]] gegründet. 1860 wurde es dann in Garde-Füsilier-Regiment umbenannt. Der Regimentsstab und das Erste Bataillon befanden sich ursprünglich ebenfalls in Potsdam. Das Zweite Bataillon war in Spandau stationiert. Ab dem Jahr 1851 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges hatte das gesamte Regiment seinen Standort in der Chausseestraße von Berlin, in der so genannten „Maikäferkaserne“.
  
Entsprechend dem vornehmen Karakter der Truppe sind es überwiegend Adelige, die in den Reihen des Offizierkorps zu finden waren. Teilgenommen hat das Regiment an dem deutsch-österreichischen Krieg im Jahr 1866, am deutsch-französischen Krieg in den Jahren 1870 bis 1871 sowie am Ersten Weltkrieg.
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Entsprechend dem vornehmen Charakter der Truppe waren es überwiegend Adelige, die in den Reihen des Offizierkorps zu finden waren. Teilgenommen hat das Regiment an dem Deutsch-Österreichischen Krieg im Jahr 1866, am Deutsch-Französischen Krieg in den Jahren 1870 bis 1871 sowie am Ersten Weltkrieg. Am 14. Dezember 1918 begann die offizielle Demobilisierung und Auflösung des Regiments.
  
Als sich das Regiment alljährlich im Mai in Potsdam zum Regimentsexerzieren vereinigte, wurde das aus Spandau anmarschierende Zweite Bataillon von den Maikäfer-suchenden Jungen mit dem Zuruf „Maikäfer“ begrüßt. Der Name übertrug sich schnell auf das ganze Regiment und blieb, nachdem König [[Friedrich Wilhelm IV. von Preußen|Friedrich Wilhelm IV.]] als Kronprinz das Regiment einmal mit „Maikäfer“ angespochen und die Vorgesetzten bei den verschiedensten Gelegenheiten die stets vorzügliche Haltung der „Maikäfer“ hervorgehoben hatten, von da an auf Dauer bestehen.
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== Der Maikäfer ==
  
So wurde aus einem Spitznamen ein Ehrenname, den das Garde-Füsilier-Regiment mit stolz trug, und dessen überall bekanntes Symbol – der Maikäfer – u.a. das Titelblatt der Regimentsgeschichte, verschiedene Denkmäler, aber auch das offizielle Briefpapier zierte.
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Als sich das Regiment alljährlich im Mai in Potsdam zum Regimentsexerzieren vereinigte, wurde das aus Spandau anmarschierende Zweite Bataillon von den Jungen, die gerade beim Maikäfer suchen waren, mit dem Zuruf „Maikäfer“ begrüßt. Der Name übertrug sich schnell auf das ganze Regiment und blieb bestehen, nachdem König [[Friedrich Wilhelm IV. von Preußen|Friedrich Wilhelm IV.]] - noch als Kronprinz - das Regiment einmal mit „Maikäfer“ ansprach und die Vorgesetzten bei den verschiedensten Gelegenheiten die stets vorzügliche Haltung der „Maikäfer“ hervorhob.
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So wurde aus einem Spitznamen ein Ehrenname, den das Garde-Füsilier-Regiment mit Stolz trug. Der Maikäfer wurde zum überall bekannten Symbol und zierte u.a. das Titelblatt der Regimentsgeschichte, verschiedene Denkmäler, aber auch das offizielle Briefpapier des Regiments.
  
 
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==

Version vom 28. April 2015, 12:31 Uhr

Das Garde-Füsilier-Regiment (Ehrenname: „Maikäfer“) war in den Jahren von 1826 bis 1918 eines der vornehmensten preußischen Infanterie-Regimenter, dessen Offiziere überwiegend aus Adeligen bestanden.

Geschichte

Ein Zigarrenkasten mit dem Symbol der kaiserlichen Krone, den Initialen der Kaiserin Auguste Viktoria und dem Symbol des kaiserlichen Garde-Füsilier-Regiment, dem „Maikäfer“
Symbol des kaiserlichen Garde-Füsilier-Regiment, der „Maikäfer“

Im Jahr 1826 wurde das Garde-Reserve-Infanterie-Regiment (Landwehr) in Potsdam gegründet. 1860 wurde es dann in Garde-Füsilier-Regiment umbenannt. Der Regimentsstab und das Erste Bataillon befanden sich ursprünglich ebenfalls in Potsdam. Das Zweite Bataillon war in Spandau stationiert. Ab dem Jahr 1851 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges hatte das gesamte Regiment seinen Standort in der Chausseestraße von Berlin, in der so genannten „Maikäferkaserne“.

Entsprechend dem vornehmen Charakter der Truppe waren es überwiegend Adelige, die in den Reihen des Offizierkorps zu finden waren. Teilgenommen hat das Regiment an dem Deutsch-Österreichischen Krieg im Jahr 1866, am Deutsch-Französischen Krieg in den Jahren 1870 bis 1871 sowie am Ersten Weltkrieg. Am 14. Dezember 1918 begann die offizielle Demobilisierung und Auflösung des Regiments.

Der Maikäfer

Als sich das Regiment alljährlich im Mai in Potsdam zum Regimentsexerzieren vereinigte, wurde das aus Spandau anmarschierende Zweite Bataillon von den Jungen, die gerade beim Maikäfer suchen waren, mit dem Zuruf „Maikäfer“ begrüßt. Der Name übertrug sich schnell auf das ganze Regiment und blieb bestehen, nachdem König Friedrich Wilhelm IV. - noch als Kronprinz - das Regiment einmal mit „Maikäfer“ ansprach und die Vorgesetzten bei den verschiedensten Gelegenheiten die stets vorzügliche Haltung der „Maikäfer“ hervorhob.

So wurde aus einem Spitznamen ein Ehrenname, den das Garde-Füsilier-Regiment mit Stolz trug. Der Maikäfer wurde zum überall bekannten Symbol und zierte u.a. das Titelblatt der Regimentsgeschichte, verschiedene Denkmäler, aber auch das offizielle Briefpapier des Regiments.

Siehe auch

Weblinks