Gardes du Corps: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Regiment „Garde du Corps“ wurde am 23. Juni 1740 von König [[Friedrich II. von Preußen|Friedrich II.]] gegründet. Das Regiment nahm beim Exerzieren sowie bei Paraden stets den ersten Platz ein.
 
Das Regiment „Garde du Corps“ wurde am 23. Juni 1740 von König [[Friedrich II. von Preußen|Friedrich II.]] gegründet. Das Regiment nahm beim Exerzieren sowie bei Paraden stets den ersten Platz ein.
  
Im Jahr 1914 bestand es aus fünf Eskadrons, jede zu zwei Kompanien. Die erste Kompanie hieß Leibkompanie, ihr Befehlshaber war der jeweilige [[König von Preußen]], der auch immer der Befehlshaber des gesamten Regiments war.
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Im Jahr 1914 bestand es aus fünf Eskadrons, jede zu zwei Kompanien. Die erste Kompanie hieß Leibkompanie, ihr Befehlshaber war der jeweilige [[Markgrafen, Kurfürsten, Könige und Kaiser|König von Preußen]], der auch immer der Befehlshaber des gesamten Regiments war.
  
 
Das Regiment Garde du Corps galt als das vornehmste deutsche Kavallerie-Regiment und hatte seine Garnison zuletzt in der Residenzstadt [[Potsdam]].
 
Das Regiment Garde du Corps galt als das vornehmste deutsche Kavallerie-Regiment und hatte seine Garnison zuletzt in der Residenzstadt [[Potsdam]].
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Die Kasernen des Regiments lagen in der Garde-du-Corps-Straße, am [[Stadtkanal]]. In den Jahren 1891 bis 1893 entstand ein weitläufiger Kasernenkomplex zwischen der Neuen Königstraße (später [[Berliner Straße]]), der Behlertstraße, der Mangerstraße und der Wollnerstraße (später Otto-Nagel-Straße). Den Hauptbau an der Neuen Königstraße schmückten einst zwei Bronzeplastiken, mit pferdeführenden Gardereitern, von dem Bildhauer August Kiß.
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Die Kasernen des Regiments lagen in der Garde-du-Corps-Straße, am [[Stadtkanal]]. In den Jahren 1891 bis 1893 entstand ein weitläufiger Kasernenkomplex zwischen der Neuen Königstraße (später [[Berliner Straße]]), der Behlertstraße, der Mangerstraße und der Wollnerstraße (später [[Otto-Nagel-Straße]]). Den Hauptbau an der Neuen Königstraße schmückten einst zwei Bronzeplastiken, mit pferdeführenden Gardereitern, von dem Bildhauer August Kiß.
  
 
Die Gebäude wurden zwischen 1891 und 1893 durch den Archititekten Robert Klingelhöffer geschaffen. Eine Besonderheit ist die Kombination von rotem Backstein mit roten Bändern aus Sandstein – nicht wie sonst im Kaiserreich rot-gelb.
 
Die Gebäude wurden zwischen 1891 und 1893 durch den Archititekten Robert Klingelhöffer geschaffen. Eine Besonderheit ist die Kombination von rotem Backstein mit roten Bändern aus Sandstein – nicht wie sonst im Kaiserreich rot-gelb.

Version vom 24. März 2011, 17:38 Uhr

Die Garde du Corps war die berittene Leibwache des Königs, welche von Friedrich II. gegründet wurde und bis zum Ende des Deutschen Kaiserreiches bestand.

Die Kasernen des Regiments befanden sich in der Straße Am Kanal, wo heute der Energiekonzern E.ON edis seine Potsdamer Hauptverwaltung hat, und zwei der Unterkunftsbauten befanden sich in der Berliner Vorstadt, in der Behlertstraße Nummer 4 und in der Berliner Straße Nummer 135.

Geschichte

Das Regiment „Garde du Corps“ wurde am 23. Juni 1740 von König Friedrich II. gegründet. Das Regiment nahm beim Exerzieren sowie bei Paraden stets den ersten Platz ein.

Im Jahr 1914 bestand es aus fünf Eskadrons, jede zu zwei Kompanien. Die erste Kompanie hieß Leibkompanie, ihr Befehlshaber war der jeweilige König von Preußen, der auch immer der Befehlshaber des gesamten Regiments war.

Das Regiment Garde du Corps galt als das vornehmste deutsche Kavallerie-Regiment und hatte seine Garnison zuletzt in der Residenzstadt Potsdam.

Kasernen

Standort Behlertstraße, im Sommer 2007
Datei:Gardes du Corps Kaserne.jpg
Standort Berliner Straße, im Frühjahr 2001

Die Kasernen des Regiments lagen in der Garde-du-Corps-Straße, am Stadtkanal. In den Jahren 1891 bis 1893 entstand ein weitläufiger Kasernenkomplex zwischen der Neuen Königstraße (später Berliner Straße), der Behlertstraße, der Mangerstraße und der Wollnerstraße (später Otto-Nagel-Straße). Den Hauptbau an der Neuen Königstraße schmückten einst zwei Bronzeplastiken, mit pferdeführenden Gardereitern, von dem Bildhauer August Kiß.

Die Gebäude wurden zwischen 1891 und 1893 durch den Archititekten Robert Klingelhöffer geschaffen. Eine Besonderheit ist die Kombination von rotem Backstein mit roten Bändern aus Sandstein – nicht wie sonst im Kaiserreich rot-gelb.

Die gesamte Anlage zwischen der Behlertstraße und der Berliner Straße wurde nach dem Zweiten Weltkrieg erst von der Sowjetarmee und später bis 1990 von der Nationalen Volksarmee (NVA) genutzt.

Nach der Wende wurde das ehemalige Unterkunftsbäude in der Behlertstraße von der Standortverwaltung der Deutschen Bundeswehr und das Gebäude in der Berliner Straße von der Regionalverwaltung der Telekom bezogen. Zudem wurde in den 1990er Jahren der Hof – mit den ehemaligen Reit- und Exerzierplätzen sowie Nebengebäuden – zum Teil mit neuen Bürogebäuden bebaut. Diese wurden im Jahr 1993 fertiggestellt und seit dem als Büropark „Com City“ bezeichnet.

Weblinks