Griebnitzsee

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Der Griebnitzsee im Potsdamer Stadtteil Babelsberg grenzt im Norden und Westen an den Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf und im Südwesten an die Villenkolonie Neubabelsberg. Südlich des Sees liegt der Bahnhof Griebnitzsee.

Der Name des Sees stammt aus dem slawischen (grib = Pilz und (n)ica = Ort). Der See ist ca. 3 km lang, schmal und hat die Form enes Bummerangs. Am Ostende des Griebnitzsees geht der Teltowkanal ab und in nördlicher Richtung – bereits auf Berliner Seite – führt der Griebnitzkanal über den Stölpchensee und Pohlesee in den Kleinen Wannsee. In westlicher Richtung verbindet der letzte Teil des Teltowkanals den Griebnitzsee über die Glienicker Lake mit der Havel. Am Südwestufer des Sees liegt der Stadtteil Neubabelsberg. Vom See öffnet sich ein wundervoller Anblick auf die herrlichen Villen des Ortes.

Durch fast den gesamten See verläuft die Grenze zwischen dem Land Brandenburg und Berlin. Vor dem Jahr 1990 war diese Ländergrenze eine Staatsgrenze – sie trennte die ehemalige DDR und West-Berlin. Deshalb war der See in dieser Zeit vom Babelsberger Ufer aus nicht zugänglich.

Nach der Wende, im Jahr 1989, begann der Rückbau der Grenzsicherungsanlagen. Der ehemalige so genannte Kolonnenweg (ein Weg für Kontrollgänge und -fahrten der Grenzsoldaten der DDR) wurde zu einem Rundwanderweg (etwa 10 km lang) umgestaltet. Da Eigentümer der Ufergrundstücke Rückübertragungsansprüche stellten, ist der dauerhafte Erhalt von Teilen des Wanderweges in Frage gestellt worden.

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