Gutenbergstraße

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Wohn- und Geschäftshäuser, im Frühjahr 2009

Die Gutenbergstraße in Potsdam verbindet die Schopenhauerstraße, nahe dem Luisenplatz, mit der Berliner Straße, an der Kreuzung zur Humboldt-Brücke. Sie ist damit die längste Straße der historischen Innenstadt. Dabei kreuzt sie die Friedrich-Ebert-Straße und führt am Marktplatz der Sankt-Peter-und-Paul-Kirche, sowie am Holländischen Viertel und am Sowjetischen Soldatenfriedhof vorbei.

Hier haben sich viele Gaststätten und gemütliche Kaffees, kleine Läden, sowie auch Kunst- und Kulturhäuser eingerichtet. Des weiteren befinden sich hier auch einige Bildungseinrichtungen, wie zum Beispiel ein Teil der Universität Potsdam und das Urania-Planetarium (in der Gutenbergstraße 72).

Geschichte

Die Straße entstand im Zusammenhang mit der Zweiten Stadterweiterung, im Jahr 1738, und wurde nach einem damaligen Bewohner als „Junkerstraße“ benannt. Sie war die einzige Straße der Innenstadt, welche von einem Teil der Stadtmauer, nördlich des Brandenburger Tores, bis zum anderen Teil der Stadtbefestigung reichte. In dieser Straße siedelten sich viele Händler und Gewerbetreibende an. Es gab aber auch verschiedene Manufakturen und Werkstätten.

Als Junkerstraße behielt sie ihren Namen weitestgehend bis zur endgültigen Umbenennung im Jahr 1945 bei, als sie dann den Namen des Erfinders des Buchdruckes, Johannes Gutenberg, gekam.

Seit der Wende erwacht die Straße wieder aus ihrem Dornröschenschlaf. Der Zerfall der historischen Gebäude war teilweise nicht mehr aufzuhalten. So wurden im Westteil der Straße – noch zu DDR-Zeiten – marode Häuser durch damals standatisierte Neubauten ersetzt. Viele Alt-Bauten konnten jedoch gerettet werden, welche nach ihrer Sanierung wieder im neuen alten Glanz erstrahlen.

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