Gymnastikschule Ullrich: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Gymnasikschule Ullrich''' wurde 1927 vom Architekten Emil Schuster unter Mitarbeit von Leopold Kuhlmann erbaut. Das Gebäude befindet sich in der Kurfürstenstraße 23.
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Die '''Gymnasikschule Ullrich''' wurde 1927 vom Architekten Emil Schuster unter Mitarbeit von Leopold Kuhlmann erbaut. Das Gebäude befindet sich in der '''Kurfürstenstraße 23'''.
 
Veronika Lepsius, die aus einer bekannten Berliner Gelehrtenfamilie stammte, war in dieser "Schule für Körperbildung" Assistentin.
 
Veronika Lepsius, die aus einer bekannten Berliner Gelehrtenfamilie stammte, war in dieser "Schule für Körperbildung" Assistentin.
 
Die architektonisch sachliche Konzeption zeigt sich durch die dunkelbraune Holzverschalung im Obergeschoß, die mit dem weiß verputzten Sockelgeschoss kontrastiert.
 
Die architektonisch sachliche Konzeption zeigt sich durch die dunkelbraune Holzverschalung im Obergeschoß, die mit dem weiß verputzten Sockelgeschoss kontrastiert.

Version vom 20. März 2006, 13:47 Uhr

Die Gymnasikschule Ullrich wurde 1927 vom Architekten Emil Schuster unter Mitarbeit von Leopold Kuhlmann erbaut. Das Gebäude befindet sich in der Kurfürstenstraße 23. Veronika Lepsius, die aus einer bekannten Berliner Gelehrtenfamilie stammte, war in dieser "Schule für Körperbildung" Assistentin. Die architektonisch sachliche Konzeption zeigt sich durch die dunkelbraune Holzverschalung im Obergeschoß, die mit dem weiß verputzten Sockelgeschoss kontrastiert. Im Inneren befindet sich ein eingeschossiger Turnhallentrakt, dem ein zweigeschossiger Wohntrakt für die Gymnastiklehrerin angefügt ist. Der Turnhallentrakt erhält nur durch ein schmales Fensterband im Attikageschoß Licht und läßt sich zur Gartenterasse hin mit drei großen Türen öffnen. Da das Gebäude auf einem Moorgelände errichtet wurde, ruht es auf einer 30 cm starken Eisenbetonplatte, die auf einer mit Rammpfählen versteiften Betongründung ruht. Außerdem, musste der Bau wegen der Untergrundbeschaffenheit so leicht, wie möglich sein. Deshalb wurde ein Holzfachwerk mit Schwemmsteinausmauerung verwendet. Diese Bauweise hat sich bewährt, da keine Risse auftraten. Sie wurde deshalb 1930 von der Baupolizei auch für das übrige Moorgelände empfohlen.