Hans-Otto-Theater: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:HOT_Schiffbauergasse.jpg|thumb|400px|right|Theaterneubau an der Havel]]
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Potsdam erhält bis zum Jahr 2006 einen Neubau für das '''Hans-Otto-Theater''', der 469 Zuschauern Platz bieten wird. Die neue Spielstätte am [[Kulturstandort Schiffbauergasse]] wurde von dem Kölner Architekten [[Böhm, Gottfried|Gottfried Böhm]] projektiert, der sich in einem Wettbewerb gegen 13 Mitbewerber durchgesetzt hatte. Wegen des experimentellen Entwurfs und der ausladenden Betonschalen zur Havelseite hatte der Neubau schon in der Planungsphase seinen Spitznamen weg: Muschel. Übrigens ist in den Bau auch die Stahlhülle eines Gasometers einbezogen. Sie umgibt den Wirtschaftshof.
 
Potsdam erhält bis zum Jahr 2006 einen Neubau für das '''Hans-Otto-Theater''', der 469 Zuschauern Platz bieten wird. Die neue Spielstätte am [[Kulturstandort Schiffbauergasse]] wurde von dem Kölner Architekten [[Böhm, Gottfried|Gottfried Böhm]] projektiert, der sich in einem Wettbewerb gegen 13 Mitbewerber durchgesetzt hatte. Wegen des experimentellen Entwurfs und der ausladenden Betonschalen zur Havelseite hatte der Neubau schon in der Planungsphase seinen Spitznamen weg: Muschel. Übrigens ist in den Bau auch die Stahlhülle eines Gasometers einbezogen. Sie umgibt den Wirtschaftshof.
  

Version vom 2. August 2006, 19:34 Uhr

Theaterneubau an der Havel


Potsdam erhält bis zum Jahr 2006 einen Neubau für das Hans-Otto-Theater, der 469 Zuschauern Platz bieten wird. Die neue Spielstätte am Kulturstandort Schiffbauergasse wurde von dem Kölner Architekten Gottfried Böhm projektiert, der sich in einem Wettbewerb gegen 13 Mitbewerber durchgesetzt hatte. Wegen des experimentellen Entwurfs und der ausladenden Betonschalen zur Havelseite hatte der Neubau schon in der Planungsphase seinen Spitznamen weg: Muschel. Übrigens ist in den Bau auch die Stahlhülle eines Gasometers einbezogen. Sie umgibt den Wirtschaftshof.

Mit dem Theaterbau wird vollendet, was mit der Abrissbirne begann. Die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung hatte 1990 den Abriss eines bereits rohbaufertigen Theaters beschlossen, das seinen Standort auf dem Alten Markt hatte. Damit sollte der Weg für den Wiederaufbau des Stadtschlosses offen gehalten werden.

Für die Entwicklung der Schiffbauergasse zum wichtigsten Kulturstandort der Stadt Potsdam werden etwa 100 Millionen Euro öffentliche Mittel ausgegeben, etwa die gleiche Summe sind private Investitionen. Der Theaterneubau ist dabei das größte Projekt. Auf dem weitläufigen Kasernengelände befinden sich aber auch noch das das Jugendtheater, eine Probebühne und der Fundus für des Hans-Otto-Theaters.

Benannt ist das Potsdamer Theater nach einem, heute fast in Vergessenheit geratenen, Schauspieler des Berliner Schauspielhauses. Hans Otto war bei der Machtergreifung der Faschisten wegen seiner kommunistischen Aktivitäten vom Theater entlassen worden. Er machte fortan proletarisches Theater, wurde verhaftet und noch 1933 ermordet. Besucherservice: Theaterhaus Am Alten Markt Tel. (0331) 9 81 18 Fax (0331) 9 81 19 00

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 10 - 18 Uhr Mi und Sa 10 - 14 Uhr

Abendkasse Reithalle A: Tel. (0331) 9 81 15 00 Abendkasse Schlosstheater im Neuen Palais: Tel. (0331) 9 69 43 30 Abonnentenservice: Tel. (0331) 9 81 17 50, Fax (0331) 9 81 17 00 Adresse: Berliner Straße 27 a (Schiffbauergasse) 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 98 11 8 Fax: (0331) 98 11 900 E-Mail: ticket-service@hot.potsdam.de Internet: http://www.hot.potsdam.de