Hermann Maaß

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Der Sozialdemokrat Hermann Maaß (1897–1944) war bis 1933 als Geschäftsführer des Reichsausschusses der deutschen Jugendverbände tätig. Als er von den Nationalsozialisten entlassen wurde, war er einige Zeit publizistisch tätig. Maaß tritt als Geschäftsführer in den Betrieb von Wilhelm Leuschner ein und nutzt diese Tätigkeit als Tarnung für den Aufbau gewerkschaftlicher Widerstandskreise. Gemeinsam arbeiten sie an den Plänen für die Neubildung freier Gewerkschaften für die Zeit nach der NS-Diktatur. Im Zusammenhang mit dem Hitler-Attentat vom 20.07.1944 wird Hermann Maaß am 20. Oktober 1944 in der Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee ermordet.