Holländisches Viertel

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Fontane Archiv im Holländischen Viertel

Das Holländische Viertel liegt im Norden der historischen Altstadt und umfasst vier Karrees zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Hebbelstraße bzw. der Kurfürstenstraße und Gutenbergstraße. Das Viertel wurde im Zuge der zweiten Stadterweiterung zwischen 1735 und 1742 mit insgesamt 134 Häusern angelegt. Es ist leicht zu erkennen, dass die Bebauung nach Plan erfolgte. So stehen in den Nord-Süd-Straßen die Häuser mit der Traufseite zur Straße, während in den Querstraßen die Häuser ihren Giebel zeigen. Roter Ziegel und weiße Portale geben dem Viertel holländisches Flair.
www.hollaendisches-viertel.net


Ladendekoration





Bevor gebaut werden konnte, musste ein sumpfiges Areal trockengelegt werden. Es wurde ein Bassin geschachtet, um das Wasser zu sammeln, bevor es in den Heiligen See abfließt. Das war die Geburtsstunde des Bassinplatzes.


Straßenzug im Holländischen Viertel

In der Mittelstraße 8 befindet sich das Jan Bouman Haus. Jan Bouman war der Architekt des Holländer Viertels. Das Potsdam-Museum ermöglicht es ein historisches Holländerhaus von innen kennenzulernen.

In der Mittelstraße 25 wohnte ab 1746 der Hofbildhauer Friedrich Christian Glume. 1777 zog Carl Philip von Gontard, einer der bedeutensten Architekten Friedrichs des Großen, in das Haus in der Benkertstraße 16. Mehr zum Leben des großen Baumeisters ist auf der Seite www.bassinplatz.de zu erfahren.