Johann Georg Carl Hampel

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Der Schinkelspeicher; 2010

Johann Georg Carl Hampel (* 31. Mai 1789 in Ballenstedt; † 5. März 1842 in Berlin) war ein deutscher Architekt und preußischer Baubeamter.

Geschichte

Hampel war 1817/18 Kondukteur (leitender Angestellter im Bau- und Vermessungswesen) und verantwortlich bei Militärbauten in Köln. Seit 1821 arbeitete er als Baurat im Preußischen Kriegsministerium. Dafür zog er im Juni 1822 nach Berlin. Bereits 1827 wurde er zum Direktor der Heeresbauverwaltung und 1836 zum Oberbaurat ernannt. Der bedeutende Militärbaumeister arbeitete eng mit Karl Friedrich Schinkel zusammen.


Bauten in Potsdam


Bauten außerhalb von Potsdam

  • 1819: Kavalleriekaserne in Düsseldorf, Entwurf und Bauleitung
  • vor 1821: Kürassierkaserne in Köln-Deutz
  • 1822–1826: Bauleitung beim Umbau der Georgeschen Sechserhäuser zum Medizinisch-Chirurgischen Friedrich-Wilhelm-Institut in Berlin-Mitte
  • 1827/28: Exerzierhaus des 2. Garderegiments zu Fuß in Berlin-Mitte (heute Reinhardtstraße 29)
  • 1827/28: Reithalle der Escadron-Kaserne in Berlin, Ritter-/Ecke Alte Jacobstraße
  • 1828/29: Exerzierhaus des Kaiser-Alexander-Gardegrenadier-Regiments in Berlin, Prenzlauer Allee
  • 1829/30: Exerzierhaus des Kaiser-Franz-Garde-Grenadier-Regiments Nr. 2 in Berlin-Mitte, Heinrich-Heine-Platz 9–12
  • 1829–1831: Gardekaserne in Berlin-Mitte, Charlottenstraße 42/43
  • 1830: Umbau der Fassade des Generalstabsgebäudes in Berlin-Mitte, Behrenstraße 66
  • 1833–1835: Infanteriekaserne Karlstraße in Berlin-Mitte (heute Reinhardtstraße)
  • 1838: Erweiterung des Preußischen Kriegsministeriums in Berlin-Mitte, Leipziger Straße


Quellen

  • Kathrin Chod, Herbert Schwenk, Hainer Weisspflug: Hampel, Conrad Martin Christian. In: Hans-Jürgen Mende, Kurt Wernicke (Hrsg.): Berliner Bezirkslexikon, Mitte. Luisenstädtischer Bildungsverein. Haude und Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2003, ISBN 3-89542-111-1