Justizvollzugsanstalt: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Juni 2001 wurde die [[Justizvollzugsanstalt]] (JVA) Potsdam auf dem Gelände des Polizeipräsidiums in der Henning-von-Treskow-Str. 2 - 8 geschlossen. Die Gefangenen zogen nach Wulkow bei Neuruppin in eine neue JVA um, die über hörere Sicherheitsstandards verfügt.  
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Im Juni 2001 wurde die [[Justizvollzugsanstalt]] (JVA) Potsdam auf dem Gelände des Polizeipräsidiums in der Henning-von-Treskow-Str. 2 - 8 geschlossen. Die Gefangenen zogen nach Wulkow bei Neuruppin in eine neue JVA um, die über höhere Sicherheitsstandards verfügt. Das Gebäude wurde abgerissén.  
  
 
Die JVA Potsdam wurde um 1930 als Polizeigefängnis erbaut und diente bis Ende 2000 als Untersuchungshaftanstalt. Seitdem erfolgte dort nur noch der Vollzug kurzer Freiheitsstrafen bis zu 1 Jahr zuständig. In den 1990er-Jahren waren mehrfach Gefangene geflohen. Das Gebäude war in baulich schlechtem Zustand, hatte zu kleine Hafträume und zu wenig Arbeits- und Freizeiträume. Auch war der Betrieb personalintensiv: Auf nur 36 Haftplätze kamen 50 Vollzugsbeamte.
 
Die JVA Potsdam wurde um 1930 als Polizeigefängnis erbaut und diente bis Ende 2000 als Untersuchungshaftanstalt. Seitdem erfolgte dort nur noch der Vollzug kurzer Freiheitsstrafen bis zu 1 Jahr zuständig. In den 1990er-Jahren waren mehrfach Gefangene geflohen. Das Gebäude war in baulich schlechtem Zustand, hatte zu kleine Hafträume und zu wenig Arbeits- und Freizeiträume. Auch war der Betrieb personalintensiv: Auf nur 36 Haftplätze kamen 50 Vollzugsbeamte.
 
[[Category:Öffentliche Einrichtungen]]
 
[[Category:Öffentliche Einrichtungen]]

Version vom 26. Juli 2006, 14:22 Uhr

Im Juni 2001 wurde die Justizvollzugsanstalt (JVA) Potsdam auf dem Gelände des Polizeipräsidiums in der Henning-von-Treskow-Str. 2 - 8 geschlossen. Die Gefangenen zogen nach Wulkow bei Neuruppin in eine neue JVA um, die über höhere Sicherheitsstandards verfügt. Das Gebäude wurde abgerissén.

Die JVA Potsdam wurde um 1930 als Polizeigefängnis erbaut und diente bis Ende 2000 als Untersuchungshaftanstalt. Seitdem erfolgte dort nur noch der Vollzug kurzer Freiheitsstrafen bis zu 1 Jahr zuständig. In den 1990er-Jahren waren mehrfach Gefangene geflohen. Das Gebäude war in baulich schlechtem Zustand, hatte zu kleine Hafträume und zu wenig Arbeits- und Freizeiträume. Auch war der Betrieb personalintensiv: Auf nur 36 Haftplätze kamen 50 Vollzugsbeamte.