Löwenvilla: Unterschied zwischen den Versionen

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1932 zog Major [[Lancken, Fritz von der|Fritz von der Lancken]] mit einem Internat zur Betreuung von Jungen aus Adels- und Gutsbesitzerfamilien in die Villa in der damaligen Marienstraße, später kaufte er das Grundstück.
 
1932 zog Major [[Lancken, Fritz von der|Fritz von der Lancken]] mit einem Internat zur Betreuung von Jungen aus Adels- und Gutsbesitzerfamilien in die Villa in der damaligen Marienstraße, später kaufte er das Grundstück.
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1944 versteckte der Major Fritz von der Lancken für wehrere Tage die für Adolf Hitler bestimmte Sprengladung in seiner Villa.  wurde am 20. September 1944 in Plötzensee hingerichtet. Seine Familie blieb noch bis 1952 im Haus wohnen und siedelte dann nach Berlin aus.
 
1944 versteckte der Major Fritz von der Lancken für wehrere Tage die für Adolf Hitler bestimmte Sprengladung in seiner Villa.  wurde am 20. September 1944 in Plötzensee hingerichtet. Seine Familie blieb noch bis 1952 im Haus wohnen und siedelte dann nach Berlin aus.

Version vom 21. April 2006, 08:38 Uhr

Löwenvilla.jpg


Die Ursprünge der Löwenvilla in der Jägervorstadt, Gregor-Mendel-Straße 26, gehen auf das Jahr 1836 zurück. Damals war dort der Mühlenberg, der so hieß, weil sich dort einige Mühlen befanden, und unbebaut war. 1904 erwarb der Berliner Bankier Georg Rohn ließ die bestehende Bebauung abreißen und durch eine aufwändig gestaltete Villenanlage mit Gartenensemble ersetzen. Der Architekt war Emil Lorenz, als Gartenarchitekt wurde Julius Trip beauftragt. Gebaut wurde im Stile des Neobarock mit einer großen Schaufassade und Schmuckelementen des Jugendstils. Die Treppe zum Hauptportal wird von zwei liegenden Löwen flankiert. Der eigentliche Eingang befindet sich jedoch auf der linken Seite des Gebäudes.

1932 zog Major Fritz von der Lancken mit einem Internat zur Betreuung von Jungen aus Adels- und Gutsbesitzerfamilien in die Villa in der damaligen Marienstraße, später kaufte er das Grundstück.


1944 versteckte der Major Fritz von der Lancken für wehrere Tage die für Adolf Hitler bestimmte Sprengladung in seiner Villa. wurde am 20. September 1944 in Plötzensee hingerichtet. Seine Familie blieb noch bis 1952 im Haus wohnen und siedelte dann nach Berlin aus.

Nach dem Auszug der Familie wird die Villa Gästehaus der Pädagogische Pädagogischen Hochschule Potsdam, 1987 wurde sie in die erfolgt die Aufnahme in die Denkmalliste. Für das Gebäude werden zurzeit Mieter gesucht.