Landhaus Wilberg

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35, Landhaus Wilberg, 2012

Das Landhaus Wilberg steht in der Karl-Marx-Straße 35, in der Villenkolonie Neubabelsberg. Das Villenviertel gehört zum Potsdamer Stadtteil Babelsberg.

Geschichte

Das Landhaus wurde im Jahr 1904 für den Maler Martin Ludwig Wilberg (1853–1912) erbaut. Der unbekannte Architekt erschuf für den Künstler ein Bauernhaus im Stile des Voralpenlandes inmitten eines pompösen Villenviertels. Durch die Hanglage – die Spitzweggasse liegt einige Meter über dem Dachfirst des Landhauses – wird der Eindruck des Alpenlandes unterstrichen.

Bereits 1913 verkaufte Wilberg das Landhaus, da er nach Klein Glienicke umzog. Danach wechselten mehrfach die Besitzer. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges mußten die Bewohner des Landhauses ihren Wohnsitz verlassen. Zur Sicherung der Potsdamer Konferenz besetzte die Rote Armee der Sowjetunion fast die gesamte Villenkolonie. 1963, das Landhaus ist mittlerweile in Staatseigentum übergegangen, wurde das Gebäude massiv umgebaut. Es entstanden fünf separate Wohnungen in dem Haus. 2016 erfolgte die Sanierung des Hauses durch einen privaten Bauherren. In dem Haus befinden sich heute drei Wohnungen.

Quellen