Leibgarde Lazarett: Unterschied zwischen den Versionen

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In der Lindenstraße 25 befindet sich das ehemalige Lazarett des Regiments Leibgarde. Der 1772 nach den Plänen von [[Unger, Carl Christian|Carl Christian Unger]] errichtete Putzbau wurde bis 1894 als Militärlazarett genutzt. Auf dem Giebel des Mittelrisalits sind zwei Figurengruppen zu sehen, die jeweils einen Feldscher und einen Patienten darstellen. Dabei hat einer der Feldscher einen Löffel mit Medizin in der Hand, der andere ein Klistier. Unterhalb der Götter in Weiß kauern die Patienten, bereit die Behandlung zu empfangen und in der dafür geeigneten Körperhaltung. Allerdings hat der Baumeister die Patienten vertauscht. Da die Skulpuren sehr hoch stehen und auch schon stark verwittert sind erschließt sich der Witz nur dem eingeweihten Betrachter.
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In der Lindenstraße 25 befindet sich das ehemalige Lazarett des Regiments Leibgarde. Der 1772 nach den Plänen von [[Unger, Georg Christian|Georg Christian Unger]] errichtete Putzbau wurde bis 1894 als Militärlazarett genutzt. Auf dem Giebel des Mittelrisalits sind zwei Figurengruppen zu sehen, die jeweils einen Feldscher und einen Patienten darstellen. Dabei hat einer der Feldscher einen Löffel mit Medizin in der Hand, der andere ein Klistier. Unterhalb der Götter in Weiß kauern die Patienten, bereit die Behandlung zu empfangen und in der dafür geeigneten Körperhaltung. Allerdings hat der Baumeister die Patienten vertauscht. Da die Skulpuren sehr hoch stehen und auch schon stark verwittert sind erschließt sich der Witz nur dem eingeweihten Betrachter.
  
 
[[Category:Kasernen]]
 
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Version vom 17. Oktober 2007, 12:34 Uhr

Datei:Lazarett.jpg
Leibgarde Lazarett: Behandlung eines Patienten

In der Lindenstraße 25 befindet sich das ehemalige Lazarett des Regiments Leibgarde. Der 1772 nach den Plänen von Georg Christian Unger errichtete Putzbau wurde bis 1894 als Militärlazarett genutzt. Auf dem Giebel des Mittelrisalits sind zwei Figurengruppen zu sehen, die jeweils einen Feldscher und einen Patienten darstellen. Dabei hat einer der Feldscher einen Löffel mit Medizin in der Hand, der andere ein Klistier. Unterhalb der Götter in Weiß kauern die Patienten, bereit die Behandlung zu empfangen und in der dafür geeigneten Körperhaltung. Allerdings hat der Baumeister die Patienten vertauscht. Da die Skulpuren sehr hoch stehen und auch schon stark verwittert sind erschließt sich der Witz nur dem eingeweihten Betrachter.