Leistikowstraße

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Die Leistikowstraße befindet sich im Potsdamer Stadtteil Nauener Vorstadt und verbindet die Straßen Am Neuen Garten und Große Weinmeisterstraße. Am östlichen Ende der Straße liegt der Neue Garten und am westlichen Ende beginnt die Parkanlage, die zum Belvedere auf dem Pfingstberg führt. Benannt wurde sie nach dem deutschen Maler und Grafiker Walter Leistikow. Die Straße liegt direkt am Mirbachwäldchen. Außerdem befinden sich hier die Evangelische Grundschule Potsdam und die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam.

Geschichte

Die Leistikowstraße wurde im Jahr 1903 im Zuge der Erschließung und der Bebauung dieses Areals, welches dem Eigentümer der Villa Mirbach, Ernst Freiherr von Mirbach (1844 - 1925), gehörte, angelegt. Nach dem Oberhofmeister der Kaiserin Auguste Viktoria wurde die Straße als Mirbachstraße bezeichnet. Im Jahr 1945 erfolgte die Umbennung in den heutigen Namen. Während der Besetzung des Villenviertels durch die Sowjetarmee (1945-1994 - Militärstädtchen Nr. 7) trug die Straße den Namen Uliza Sportiwnaja (russisch für Straße des Sports).

Weblinks

Quellen