Lindengrund

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Mit Lindengrund wird eine kleine Wohnanlage an der Forststraße bezeichnet. Sie befindet sich in der Brandenburger Vorstadt von Potsdam und gehört zur Paul-Kühne-Siedlung. Die Anlage besteht aus 52 sehr, sehr kleine Doppelhäuser. Die Siedlung wurde 1943/44 auf Anregung des Reichsbahnbeamten Paul Kühne (nicht zu verwechseln mit dem Antifaschisten Paul Kühne) errichtet. Dieser wollte für ausgebombte Eisenbahner aus Berlin Behelfsheime errichten lassen. Jedem der Häuser waren 300 Quadratmeter Land zugeordnet, um Kartoffeln und Gemüse für den Eigenbedarf anbauen zu können. Die Häuser hatten jeweils zwei Zimmer mit etwa 30 Quadratmetern Wohnfläche. Um Platz zu schaffen bauten viele Bewohner den Dachstuhl aus. Die Gebäude waren nicht unterkellert. In den 1980er Jahren entsprach die Anlage nicht mehr den modernen Anforderungen. Sie wurde damals in eine Kleingartensparte umgewandelt, die Sparte "Lindengrund".


Quellen