Marstall am Lustgarten: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Marstall am Lustgarten''' ist das älteste erhaltene Bauwerk Potsdams. Ursprünglich war das Gebäude als Orangerie errichtet worden und diente der Unterbringung von Kübelpflanzen. Soldatenkönig [[Friedrich Wilhelm I.]] fungierte das Bauwerk zu einem Pferdestall um, in den die königlichen Reitpferde eingestellt wurden. 1746 wurde der Marstall durch [[Knobelsdorff, Georg Wenzeslaus|Georg Wenzeslaus Knobelsdorff]] umgebaut und erweitert. Bauherr [[Friedrich II.]] sorgte dafür, dass der Marstall mit Plastik verziert wurde. Der Bildhauer [[Glume, Friedrich Christian|Friedrich Christian Glume]] schuf den plastischen Schmuck über den Eingängen. Der Marstall war im Krieg schwer beschädigt worden. In den 1970er Jahren erfolgte die Rekonstruktion. Danach wurde in dem Gebäude das Filmmuseum untergebracht.
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Der '''Marstall am Lustgarten''' ist das älteste erhaltene Bauwerk Potsdams. Ursprünglich war das Gebäude als Orangerie errichtet worden und diente der Unterbringung von Kübelpflanzen. Soldatenkönig [[Friedrich Wilhelm I.]] fungierte das Bauwerk zu einem Pferdestall um, in den die königlichen Reitpferde eingestellt wurden. 1746 wurde der Marstall durch [[Knobelsdorff, Georg Wenzeslaus|Georg Wenzeslaus Knobelsdorff]] umgebaut und erweitert. Bauherr [[Friedrich II.]] sorgte dafür, dass der Marstall mit Plastik verziert wurde. Der Bildhauer [[Glume, Friedrich Christian|Friedrich Christian Glume]] schuf den plastischen Schmuck über den Eingängen. Der Marstall war im Krieg schwer beschädigt worden. In den 1970er Jahren erfolgte die Rekonstruktion. Danach wurde in dem Gebäude das [[Filmmuseum]] untergebracht.
 
[[Category:Kasernen]]
 
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Version vom 25. August 2006, 10:34 Uhr

Der Marstall am Lustgarten ist das älteste erhaltene Bauwerk Potsdams. Ursprünglich war das Gebäude als Orangerie errichtet worden und diente der Unterbringung von Kübelpflanzen. Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. fungierte das Bauwerk zu einem Pferdestall um, in den die königlichen Reitpferde eingestellt wurden. 1746 wurde der Marstall durch Georg Wenzeslaus Knobelsdorff umgebaut und erweitert. Bauherr Friedrich II. sorgte dafür, dass der Marstall mit Plastik verziert wurde. Der Bildhauer Friedrich Christian Glume schuf den plastischen Schmuck über den Eingängen. Der Marstall war im Krieg schwer beschädigt worden. In den 1970er Jahren erfolgte die Rekonstruktion. Danach wurde in dem Gebäude das Filmmuseum untergebracht.