Nowaweser Waisenfriedhof: Unterschied zwischen den Versionen

Aus PotsdamWiki
Wechseln zu:Navigation, Suche
(kl. Korrektur)
(besseres Bild eingepflegt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Bild:1910 - Ausschnitt.jpg|miniatur|Der "Waisenhaus Kirchhof"; Bildmitte, westlich der Wilhelmstraße, 1910]]
+
[[Bild:Nowawer Waisenfriedhof.png|miniatur|ehem. Verlauf der Nuthestraße und des Waisenfriedhofs]]
 
Der '''Nowaweser Waisenfriedhof''' befand sich im [[Potsdam]]er Stadtteil [[Babelsberg]], nördlich der [[Rudolf-Breitscheid-Straße]] und westlich der [[Nuthestraße (Babelsberg)|Nuthestraße]], die einst bis zur Rudolf-Breitscheid-Straße reichte. Der größte Teil des Friedhofs wurde bei der Errichtung der [[Nuthe-Schnellstraße]] überbaut. Von den Grabsteinen sind nur noch einige Sockel erhalten.
 
Der '''Nowaweser Waisenfriedhof''' befand sich im [[Potsdam]]er Stadtteil [[Babelsberg]], nördlich der [[Rudolf-Breitscheid-Straße]] und westlich der [[Nuthestraße (Babelsberg)|Nuthestraße]], die einst bis zur Rudolf-Breitscheid-Straße reichte. Der größte Teil des Friedhofs wurde bei der Errichtung der [[Nuthe-Schnellstraße]] überbaut. Von den Grabsteinen sind nur noch einige Sockel erhalten.
  

Version vom 7. Februar 2013, 18:40 Uhr

ehem. Verlauf der Nuthestraße und des Waisenfriedhofs

Der Nowaweser Waisenfriedhof befand sich im Potsdamer Stadtteil Babelsberg, nördlich der Rudolf-Breitscheid-Straße und westlich der Nuthestraße, die einst bis zur Rudolf-Breitscheid-Straße reichte. Der größte Teil des Friedhofs wurde bei der Errichtung der Nuthe-Schnellstraße überbaut. Von den Grabsteinen sind nur noch einige Sockel erhalten.

Geschichte

Ab etwa 1727/28 befand sich auf dem Gebiet der ehemaligen Weberkolonie Nowawes der Begräbnisplatz des Großes Militär-Waisenhauses zu Potsdam. Obwohl das Potsdamer Waisenhaus nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen wurde, fanden auf dem Waisenfriedhof weiterhin Bestattungen statt. Die letzte Beisetzung erfolgte im Jahr 1963. In den 1970er Jahren wurden große Teile des Friedhofes bei der Errichtung der Nuthe-Schnellstraße überbaut. Die noch nicht abgelaufenden Grabstellen wurden auf den Neuendorfer Friedhof in der Großbeerenstraße und dem Goethefriedhof in der Goethestraße umgebettet. Seit dem Jahr
2004 kümmerte sich der Förderkreis Böhmisches Dorf Nowawes und Neuendorf um die Bewahrung des noch vorhandenen Bestände und hat auch eine Gedenktafel aufgestellt.

weitere Bilder

Weblinks