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In der Zeit des Markgrafen [[Albrecht von Ballenstedt]], im Jahr 1150, soll es vier slawische Nutheburgen gegeben haben. Reste einer der Burgen sind heute noch bei Trebbin sichtbar.
 
In der Zeit des Markgrafen [[Albrecht von Ballenstedt]], im Jahr 1150, soll es vier slawische Nutheburgen gegeben haben. Reste einer der Burgen sind heute noch bei Trebbin sichtbar.

Version vom 4. Dezember 2009, 16:59 Uhr

Datei:Nuthemündung; 2009.jpg
Die Nuthemündung, Anfang 2009

Die Quelle der Nuthe befindet sich im Brandenburgischen Fläming in der Gemeinde Niedergörsdorf. Sie fließt in nördlicher Richtung durch die Städte Jüterbog, Luckenwalde, Trebbin, die Gemeinde Nuthetal und unter anderem zwischen den Potsdamer Stadtteilen Babelsberg und Teltower Vorstadt, bevor sie gegenüber der Freundschaftsinsel in die Havel mündet. Sie hat eine Fließstrecke von etwa 65 Kilometer und einen Höhenunterschied von 51,8 Meter zu überwinden. Sie durchfließt das Glogau-Baruther-Urstromtal und auch das zu ihm gehörende Nuthe-Urstromtal. In ihrem Unterlauf ist die Nuthe kanalartig ausgebaut und eingedeicht.

Geschichte

Das Nuthe-Hochwasser am Neuendorfer Anger, im Jahr 1924

In der Zeit des Markgrafen Albrecht von Ballenstedt, im Jahr 1150, soll es vier slawische Nutheburgen gegeben haben. Reste einer der Burgen sind heute noch bei Trebbin sichtbar.

Theodor Fontane spottete über die Nuthe und ihre „Schwester“ die Nieplitz, da sie verglichen mit anderen Flüssen klein sind. In der Region des Zusammenflusses von Nuthe und Nieplitz bei Gröben war der Fluss etwa im Jahr 1880 noch bis zu 40 Meter breit, und vor seinen verschiedenen Regulierungen (in den Jahren 1776, 1786 und 1883) in Teilen schiffbar. Damals war er noch überregional bekannt für die Nuthekrebse die auch bis Leipzig geliefert wurden.

Bis zum 20. Jahrhundert gab es immer wieder Hochwasser-Katastrophen.