Obelisk auf dem Alten Markt: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Obelisk auf dem [[Alter Markt|Alten Markt]] wurde 1753 bis 1755 im Zusammenhang mit der von [[Friedrich II.]] befohlenen repräsentativen Umgestaltung der Stadt errichtet. Die Pläne für den Obelisk erarbeitete kein geringerer als [[Knobelsdorff, Wenzeslaus von|Wenzeslaus von Knobelsdorff]]. Die antiken Rednerfiguren an den Ecken stammten von Heymüller. Die vier Medaillons an den Seiten schuf Giese. Sie stellten den Kurfürsten [[Friedrich Wilhelm I. (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm I.]] und die preußischen Könige [[Friedrich I.]], [[Friedrich Wilhelm I.]], sowie [[Friedrich II.]] dar.  
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Der '''Obelisk auf dem [[Alter Markt|Alten Markt]]''' befindet sich in der [[Innenstadt]] von [[Potsdam]]. Er ist 16 Meter hoch und trägt am Sockel vier Medaillons mit den Bildnissen der Baumeister [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]], [[Karl von Gontard]], [[Karl Friedrich Schinkel]] und [[Ludwig Persius]].
  
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Medaillons aus politischen Gründen entfernt. Man ersetzte sie mit den Bildnissen der Baumeister Wenzeslaus von Knobelsdorff, [[Gontard, Carl von|Carl von Gontard]], [[Schinkel, Karl Friedrich|Karl Friedrich Schinkel]] und [[Persius, Ludwig|Ludwig Persius]]. 1969 mußte der 16 Meter hohe Schaft, der mit der Zeit baufällig geworden war, abgebaut werden. Zehn Jahre später wurde der Schaft des Obelisken wieder aufgebaut.
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== Geschichte ==
  
[[category: Denkmale|Kunst im öffentlichen Raum|Plätze]]
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Der Obelisk wurde 1753 bis 1755 im Zusammenhang mit der von [[Friedrich II. von Preußen|Friedrich II.]] befohlenen repräsentativen Umgestaltung der Stadt errichtet. Die Pläne für den Obelisk erarbeitete  als [[Knobelsdorff, Georg Wenzeslaus von|Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]]. Die antiken Rednerfiguren an den Ecken stammten von [[Gottlieb Heymüller]]. Die vier Medaillons an den Seiten schuf Giese. Sie stellten ursprünglich die [[Hohenzollern]], Kurfürst [[Friedrich Wilhelm von Brandenburg|Friedrich Wilhelm]] und die [[Preußen|preußischen]] Könige [[Friedrich I. von Preußen|Friedrich I.]], [[Friedrich Wilhelm I. von Preußen|Friedrich Wilhelm I.]] sowie [[Friedrich II. von Preußen|Friedrich II.]] dar.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Medaillons aus politischen Gründen entfernt. Man ersetzte sie mit den Bildnissen der Baumeister. Im Jahr 1969 musste der baufällige Schaft abgebaut werden. Zehn Jahre später wurde der Schaft des Obelisken wieder aufgebaut. Weil weißer Carrara-Marmor aus Italien für die Medaillons und Dekorationen zu teuer war, wurde Ersatz aus Jugoslawien verwendet. Der rote schlesische Marmor wurde durch russischen ersetzt.
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== Quellen ==
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* [http://judy-volker.com/Hometowns/Potsdam/RoemischerObelisk.html Heimatstädte - Potsdam]
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* „Potsdam Historische Straßen und Plätze heute“ von Waltraud Volk, VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1988, ISBN 3-345-00050-4, S. 102
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[[Kategorie:Denkmäler]]
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[[Kategorie:Kunst im öffentlichen Raum]]

Aktuelle Version vom 22. Juli 2016, 11:20 Uhr

Der Obelisk, im Sommer 2005

Der Obelisk auf dem Alten Markt befindet sich in der Innenstadt von Potsdam. Er ist 16 Meter hoch und trägt am Sockel vier Medaillons mit den Bildnissen der Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Karl von Gontard, Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius.

Geschichte

Der Obelisk wurde 1753 bis 1755 im Zusammenhang mit der von Friedrich II. befohlenen repräsentativen Umgestaltung der Stadt errichtet. Die Pläne für den Obelisk erarbeitete als Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die antiken Rednerfiguren an den Ecken stammten von Gottlieb Heymüller. Die vier Medaillons an den Seiten schuf Giese. Sie stellten ursprünglich die Hohenzollern, Kurfürst Friedrich Wilhelm und die preußischen Könige Friedrich I., Friedrich Wilhelm I. sowie Friedrich II. dar.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Medaillons aus politischen Gründen entfernt. Man ersetzte sie mit den Bildnissen der Baumeister. Im Jahr 1969 musste der baufällige Schaft abgebaut werden. Zehn Jahre später wurde der Schaft des Obelisken wieder aufgebaut. Weil weißer Carrara-Marmor aus Italien für die Medaillons und Dekorationen zu teuer war, wurde Ersatz aus Jugoslawien verwendet. Der rote schlesische Marmor wurde durch russischen ersetzt.

Quellen

  • Heimatstädte - Potsdam
  • „Potsdam Historische Straßen und Plätze heute“ von Waltraud Volk, VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1988, ISBN 3-345-00050-4, S. 102