Obelisk auf dem Alten Markt

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Der Obelisk, im Sommer 2005

Der Obelisk auf dem Alten Markt befindet sich in der Innenstadt von Potsdam. Er ist 16 Meter hoch und trägt am Sockel vier Medaillons mit den Bildnissen der Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, Karl von Gontard, Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius.

Geschichte

Der Obelisk wurde 1753 bis 1755 im Zusammenhang mit der von Friedrich II. befohlenen repräsentativen Umgestaltung der Stadt errichtet. Die Pläne für den Obelisk erarbeitete als Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die antiken Rednerfiguren an den Ecken stammten von Gottlieb Heymüller. Die vier Medaillons an den Seiten schuf Giese. Sie stellten ursprünglich die Hohenzollern, Kurfürst Friedrich Wilhelm und die preußischen Könige Friedrich I., Friedrich Wilhelm I. sowie Friedrich II. dar.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Medaillons aus politischen Gründen entfernt. Man ersetzte sie mit den Bildnissen der Baumeister. Im Jahr 1969 musste der baufällige Schaft abgebaut werden. Zehn Jahre später wurde der Schaft des Obelisken wieder aufgebaut. Weil weißer Carrara-Marmor aus Italien für die Medaillons und Dekorationen zu teuer war, wurde Ersatz aus Jugoslawien verwendet. Der rote schlesische Marmor wurde durch russischen ersetzt.

Quellen

  • Heimatstädte - Potsdam
  • „Potsdam Historische Straßen und Plätze heute“ von Waltraud Volk, VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1988, ISBN 3-345-00050-4, S. 102