Obelisk auf dem Alten Markt

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Der Obelisk auf dem Alten Markt wurde 1753 bis 1755 im Zusammenhang mit der von Friedrich II. befohlenen repräsentativen Umgestaltung der Stadt errichtet. Die Pläne für den Obelisk erarbeitete kein geringerer als Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die antiken Rednerfiguren an den Ecken stammten von Heymüller. Die vier Medaillons an den Seiten schuf Giese. Sie stellten den Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. und die preußischen Könige Friedrich I., Friedrich Wilhelm I., sowie Friedrich II. dar.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Medaillons aus politischen Gründen entfernt. Man ersetzte sie mit den Bildnissen der Baumeister Wenzeslaus von Knobelsdorff, Carl von Gontard, Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius. 1969 mußte der 16 Meter hohe Schaft, der mit der Zeit baufällig geworden war, abgebaut werden. Zehn Jahre später wurde der Schaft des Obelisken wieder aufgebaut.