Plantagenklause

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Die Plantagenklause im Winter 2009
Foto: Der Babelsberger

Die Plantagenklause ist eine der ältesten und heute noch betriebenen Gaststätten in Babelsberg. Ein genaues Gründungsjahr ist nicht bekannt, aber sie existierte bereits um 1900. Damals hieß der Gasthof noch Preußischer Hof . Die günstige Lage – Rudolf-Breitscheid-Straße/Ecke Plantagenstraße – versprachen ein gutes Einkommen für den Wirt. In unmittelbarer Nähe lag das Industriegebiet der heutigen Benzstraße und direkt vor der Tür endete einst die Straßenbahnlinie. Auch heute gibt es hier eine Straßenbahn- und eine Bus-Haltestelle. Beide tragen werbewirksam den Namen des Gasthofes.

Seit September 2003 ist Kristin Bellé die Chefin der „Plante“, wie der Gasthof von den Alteinwohnern liebevoll genannt wird. Es gibt hauptsächlich deutsche und bayrische Küche, es werden aber auch andere Gerichte angeboten.

Die Einrichtung der „Plante“ ist rustikal und vermittelt ein historisches Ambiente im Stil von Alt-Babelsberg. Die Wände sind mit Holz getäfelt und es gibt Tischnischen, die an Separeés erinnern. Gemälde, historische Fotos, alte Waagen und Utensilien aus Großmutters Zeiten schmücken den Innenraum.

Kellnerinnen im Dirndl, Weißwurst mit süßem Senf, eine „Maß´ mit Brez`n“ und im Sommer eine extra Speisekarte für eine Brotzeit verbreiten einen bayrischen Flair. Die Preise sind recht kulant: eine halbe Bauernente mit Klößen und Rotkohl kostet nur 9,90 € und das wechselnde Tagesgericht hat eine sensationellen Festpreis von nur 3,50 €. Der Gastraum bietet Platz für 120 Personen. Für Festlichkeiten steht ein separaten Raum in der ersten Etage zur Verfügung. In der warmen Jahreszeit freuen sich die Gäste auf den mit 80 Plätzen ausgestatteten Biergarten.